Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist am Donnerstag, 21. Januar, mit 56 relativ gering – trotzdem steigt die absolute Zahl der Infizierten. Laut Angaben des Landratsamtes Bautzen sind zurzeit 1246 Menschen nachweislich mit Covid19 infiziert. Das sind 26 Menschen mehr als am Tag zuvor. Gleichzeitig gelten 30 Personen wieder als genesen.
Durch die geringe Zahl an Neuinfektionen sinkt auch der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 300. Zurzeit liegt die Inzidenz im Landkreis bei 279,66 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. In der vergangenen Woche war der Wert erst deutlich von 515 auf unter 280 gesunken, um dann rund um 300 zu verharren.

Erneut sieben Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben

Es gibt im Landkreis Bautzen erneut coronabedingte Todesopfer zu beklagen: Sieben Patienten im Alter von 81 bis 87 Jahren sind gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Pandemiebeginn erhöht sich damit auf 444.
In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 174 Corona-Patienten behandelt, 30 davon auf einer Intensivstation.
Aktuelle Corona-Zahlen aus den Kommunen kann der Landkreis zurzeit aufgrund von technischen Problemen nicht liefern. Die Aufschlüsselung ist seit Dienstag unverändert.

Neue Homeoffice-Regelung ab 27. Januar 2021

Wie die Bautzener Kreisverwaltung mitteilt, gilt eine neue Homeoffice-Verordnung ab dem 27. Januar. Sie soll zu mehr Homeoffice-Angeboten in Unternehmen führen. Die Regelung soll vorerst bis zum 15. März gelten.
Arbeitgeber sind laut Landratsamt verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können, heißt es.
Zudem gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz: So muss in Räumen, die von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, pro Person zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen. In Betrieben ab zehn Beschäftigten müssten diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden. Arbeitgeber müssten mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, heißt es weiter.