Die Corona-Situation im Landkreis Bautzen entspannt sich weiterhin leicht. Am Mittwoch sind laut Angaben der Kreisverwaltung noch 840 Menschen mit Covid19 infiziert. Das sind rund 400 weniger als noch vor einer Woche. 126 Neuinfektionen stehen am Mittwoch, 27. Januar, 86 Menschen, die wieder als genesen gelten, gegenüber.

Inzidenzwert geht im Kreis Bautzen weiter zurück

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Bautzen liegt bei 219 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Nach einer statistischen Umstellung sind die Werte bis Dienstagabend erfasst. Zuvor waren noch Zahlen des jeweils aktuellen Tags in die Statistik eingeflossen. Das hatte die Kreisverwaltung kürzlich geändert, nachdem es regelmäßig Differenzen zwischen den Zahlen von Landkreis, Land und Robert-Koch-Institut gegeben hatte.
Auch am Mittwoch meldet das Landratsamt weitere Todesfälle: Vier Patienten im Alter von 81 bis 90 Jahren sind verstorben. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Pandemiebeginn erhöht sich damit auf 468.
In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 172 Corona-Patienten behandelt, 33 davon auf einer Intensivstation.

Fallzahlen in den Bautzener Kommunen gehen deutlich zurück

Der Rückgang der Corona-Fälle insgesamt zeigt sich auch deutlich beim Blick auf die aktuellen Infektionszahlen in den Kommunen des Landkreises Bautzen: In Bautzen werden derzeit 107 Fälle gemeldet, in Hoyerswerda 103, in Kamenz 55. Die Zahlen für den Norden des Landkreises: Bernsdorf (24), Wittichenau (20), Lohsa (16), Lauta und Elsterheide (je 9), Spreetal und Oßling (je 4 Fälle).

Neue Masken-Regeln ab Donnerstag in Sachsen

Ab Donnerstag gilt die aktualisierte Corona-Schutzverordnung in Sachsen. Das bedeutet unter anderem, dass in Bus und Bahn, vor und in Groß- und Einzelhandelsgeschäften sowie in Gesundheitseinrichtungen wie dem Klinikum Hoyerswerda und Arztpraxen künftig mindestens medizinische Mund-Nasen-Schutze getragen werden müssen.
Beschäftigte müssen auf der Arbeit mindestens medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn eine Mindestfläche von zehn Quadratmeter für jede im Raum befindliche Person unterschritten wird und der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.
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