Die Coronavirus-Mutationen breiten sich weiter in der Oberlausitz aus. Nach mehreren Fällen im Landkreis Görlitz Ende Februar sind die veränderten Viren nun auch im Landkreis Bautzen angekommen. Inzwischen wurden dort die ersten sieben Verdachtsfälle per Genomsequenzierung überprüft. Die Tests haben den Verdacht bestätigt. Mit dieser Methodik können mutierte Viren festgestellt werden. Positive Corona-Test-Proben werden dabei erneut untersucht. Im besonderen Interesse steht dabei das Erbgut. So ist feststellbar, ob es sich um die ursprüngliche Covid-19-Variante handelt oder um eine veränderte Variante. Vier Fälle im Landkreis Bautzen betreffen die britische Virusmutation, informiert das Landratsamt.

Landkreis Bautzen meldet nur vier Corona-Neuinfizierte

Zwischen Lausitzer Seenland und tschechischer Grenze sind bis zum Montag wochenendbedingt insgesamt vier Coronavirus-Neuinfektionen registriert worden. 470 Personen sind aktuell infiziert. Die Zahl der Genesen reduziert sich um drei Personen, die in der Statistik doppelt geführt wurden.
Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 87,33 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Diese Zahl stagniert bereits seit mehreren Tagen. 1051 Infizierte und Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich derzeit in Quarantäne.
In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 56 Corona-Patienten behandelt, elf davon auf einer Intensivstation.