Die Corona-Situation im Landkreis Bautzen bleibt unverändert angespannt. Wochenendbedingt sind am Montag, 4. Januar, nur 60 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Insgesamt sind im Landkreis nach Behördenangaben aber immer noch 2053 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Weitere 74 Patienten gelten als genesen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Bautzen liegt derzeit bei 401,33 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und damit seit Wochen weit über dem staatlich festgelegten Grenzwert von 50 Neuinfektionen. Derzeit befinden sich laut Kreisverwaltung 2420 Infizierte und Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne.

Bereits 329 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona

In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 307 Corona-Patienten behandelt, 41 davon auf einer Intensivstation. Acht Patienten im Alter von 68 bis 94 Jahren sind gestorben. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Frühjahr 2020 erhöht sich damit auf 329, teilt die Kreisverwaltung mit.

Hoyerswerda

Seit dem Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 sind damit bereits mehr als 14.000 Menschen im Landkreis Bautzen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Das sind knapp 4,7 Prozent der Gesamtbevölkerung zwischen Spreetal und Sohland. Weit höher liegt die Zahl der Quarantänen insgesamt. Mehr als 43.000 Menschen im Landkreis mussten sich bereits für jeweils rund zwei Wochen abschotten. Das sind etwa 14,5 Prozent der Bevölkerung.

Kreis Bautzen: Hotspot im Südwesten

Die regionalen Corona-Hotspots bleiben die großen Städte im Landkreis: Bautzen (276), Hoyerswerda (187), Kamenz (137) und Bischofswerda (77). Ein größerer Hotspot ist laut Landratsamt derzeit im Südwesten des Kreises mit Großröhrsdorf (130 Fälle), Radeberg (110) und Pulsnitz (91). Die Corona-Zahlen aus dem Norden des Landkreises: Lauta (60), Bernsdorf (56), Lohsa (36), Wittichenau (35), Elsterheide (25), Oßling (10) sowie Spreetal (9).