Die Zahl der aktuell am Coronavirus Infizierten ist im Landkreis Bautzen erstmals wieder unter die Marke von 2000 Menschen gefallen. Hintergrund: 198 Neuinfektionen stehen 525 Personen gegenüber, die jetzt wieder als genesen gelten. 1980 Personen sind zurzeit infiziert, teilt die Bautzener Kreisverwaltung mit.

Schon mehr als 400 Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben

Am Mittwoch sind ungewöhnlich viele Todesfälle registriert worden: 23 Patienten im Alter zwischen 68 und 95 Jahren sind verstorben. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 erhöht sich damit auf 404.

Inzidenz sinkt am Mittwoch deutlich

Die Sieben-Tages-Inzidenz ist im Vergleich zum Dienstag (480,33) deutlich gesunken und liegt aktuell bei 403 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern. 4005 Infizierte und Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich laut Landratsamt derzeit in Quarantäne.
In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 201 Corona-Patienten behandelt, 33 davon auf einer Intensivstation.
Corona-Impftelefon: Für die sächsischen Impfzentren ist jetzt durch das DRK die Telefon-Hotline 0800 0899 089 bekanntgegeben worden. Diese soll zunächst für Beratungen rund um das Impfen genutzt werden und frühestens ab Ende der Woche auch für die Buchung von Impfterminen zur Verfügung stehen.

Beschwerden über Sachsens Impf-Hotline

Rund um das Impfen erreichen das Landratsamt zahlreiche Nachfragen und Beschwerden, heißt es. Diese betreffen fehlende Möglichkeit für die Buchung von gemeinsamen Terminen für Ehepaare und die Erreichbarkeit des Impfzentrums für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Beide Probleme habe die Kreisverwaltung an das Deutsche Rote Kreuz und den Freistaat übermittelt.
Schnelltest an Schulen: Ab dem 18. Januar 2021, dürfen Schüler der Abschlussklassen wieder die Schulen besuchen. Für Schüler und Lehrer der Schulen wird es laut Kreisverwaltung ein Schnell-Test-Angebot geben. Dafür organisiert der Landkreis den Transport der Schüler an die insgesamt sieben Test-Schulen. Konkrete Informationen zu dem freiwilligen Testangebot erhalten die Schüler von ihren Schulen, heißt es.
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