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Cityläufer spurten zur Bestform

Knapp 2000 Sportler auf und noch einmal 2000 Mütter, Väter und Großeltern an der Strecke – der Citylauf wird immer beliebter.
Knapp 2000 Sportler auf und noch einmal 2000 Mütter, Väter und Großeltern an der Strecke – der Citylauf wird immer beliebter. FOTO: Werner Müller/wml1
Hoyerswerda. Der Citylauf Hoyerswerda wird immer beliebter. Bei mehr als 2100 Anmeldungen konnten die Veranstalter vom Sportclub 1869 Zieleinläufe registrieren – und wieder viel Lob ernten. Werner Müller / wml1

Eine starke Teilnehmeranzahl und die gute Stimmung im Start-Zielbereich, an den Laufstrecken und vor der Siegerehrungsbühne: Der 11. Citylauf Hoyerswerda war wieder eine tolle Veranstaltung. Bei mehr als 2100 Anmeldungen konnten die Veranstalter 1869 Zieleinläufe registrieren. Der Hoywoj-Citylauf wird veranstaltet vom Sportclub Hoyerswerda, dem größten Sportverein der Stadt.

Mit Sonnenschein hat der Samstagmorgen in der Aufbauphase gegrüßt. Hand in Hand arbeiten die weit mehr als 100 Helfer in jeder Ecke, um rechtzeitig startklar zu sein. Punkt 11.30 Uhr gehen die 26 Firmenteams an den Start des VBH-Firmathlon. "Wir waren im vorigen Jahr Zweiter und wollten dieses Jahr gewinnen. Das hat geklappt und ist natürlich schön", freut sich Marcel Fechner von Maja Möbel. "Der VBH-Firmathlon ist gewachsen mit der Zeit. Überhaupt erfreut sich der DAK-Citylauf immer größerer Beliebtheit in der Stadt", sagt Steffen Grigas von den Versorgungsbetrieben.

Und die Veranstaltung nimmt weiter an Fahrt auf. Überall versammeln sich Sportler und Familien, die ihre Laufschnelligkeit unter Beweis stellen wollen und um jede Platzierung kämpfen. Die Medaillen klappern im Zieleinlauf, und auf dem Siegertreppchen strahlen wieder stolze Sportler. Torsten Ruban Zeh, Präsident des SC Hoyerswerda, ist absolut zufrieden: "Die Veranstaltung ging heute ohne größere Zwischenfälle zu Ende. Wir haben viel Lob erhalten." Das stimmt. "Das war ein Supererlebnis. Wir waren zum ersten Mal dabei und kommen bestimmt wieder", sagt Christian Birgany. Auch der Präsident vom Sportbund Lausitzer Seenland, Torsten Kilz, lobt: "Es ist ein wunderbarer Lauf tolle Stimmung hier zum Stadtfest. Knapp 2000 Sportler auf der Strecke und noch einmal 2000 Muttis, Vatis und Großeltern an der Strecke."

Jörg Scharfenberg vom Klinikum Hoyerswerda findet es toll, "dass so viele jungen Leute hier gemeinsam laufen und sich gesund halten. Ich kann das nur unterstützen."

Moderator Markus Rohde hat den ganzen Tag Vollgas gegeben. "Denn man merkt, es macht den Leuten riesigen Spaß. Da nehme ich schon in Kauf, wenn abends meine Stimme nicht mehr so gut ist", sagt er.

Als einen "echt schönen Lauf" bezeichnet Jacob Zschorlich aus Dörgenhausen das Rennen. Immerhin wurde der 27-Jährige Dritter beim Zehn-Kilomter-Lauf.

Mario Neumann hat gleich zwei Läufe unter die Sohlen genommen: Vormittag Firmathlon, Nachmittag die zehn Kilometer. "Die Veranstaltung ist toll. Ich bin beeindruckt vom Publikum", lobt der ambitionierte Sportler.

Auch Ralf Harzbecker ist "absolut zufrieden mit der Beteiligung und dem Flair. Ich konnte viele ganz junge Lauftalente entdecken. Das stimmt froh für die Zukunft", erklärt er.

Die Zwei-Kilometer-Strecke führte mitten durchs Neustadt-Zentrum, vorbei an der Bürgerwiese, bog vor dem Lausitzcenter ab, verlief parallel zum Ehrenhain und führte am Martin-Luther-King-Haus und dem Zuse-Computermuseum vorbei. Zurück ging es über das Gelände des Foucault-Gymnasiums, parallel zur Schwarzen Elster, durch den Park zwischen B 96 und Neustadt-Zentrum, zurück zur Straße des Friedens.