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| 12:53 Uhr

Kirchenkreis schlesische Oberlausitz
Christen setzen sich mit digital vernetzter Welt auseinander

Hoyerswerda. Die Tagung der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz findet am 5. Mai in Hoyerswerda statt.

Die Kreissynode des Kirchenkreises Schlesische Oberlausitz tagt am Sonnabend, 5. Mai, ab 9 Uhr im Christlichen Gymnasium Johanneum, Fischerstr. 5, in Hoyerswerda öffentlich.

Auf der Tagesordnung steht die Auseinandersetzung mit der digital vernetzten Welt, in deren Mitte auch die Kirche und alle Kirchengemeinden stehen. „Stefanie Hoffmann, Inhaberin der Pfarrstelle „Gemeinde in der digitalen Welt / im digitalen Raum“, sowie der Referatsleiter IT im Evangelischen Konsistorium Berlin werden die Synodalen auf Chancen und Begrenzungen der digitalen Möglichkeiten einstimmen, aber auch für die derzeit heiß diskutierte neuen europäischen Datenschutz-Parameter sensibilisieren“, kündigt Pfarrer Ulrich Wollstadt an.

Die Synode befasst sich weiterhin mit einer kreiskirchlichen „Satzung zur Anzahl und Wahl der Mitglieder der Kreissynode“. Hier werden sich – den kleiner werdenden Mitgliederzahlen geschuldet – in einzelnen Bereichen deutliche Änderungen gegenüber der gegenwärtigen Praxis ergeben.

Nicht zuletzt wird sich die Synode mit dem Aufbau eines Rechnungsprüfungsausschusses befassen. Nachdem es keine Hauptamtlichen mehr für diese wichtige Finanz-Kontrolle gibt, sollen in Zukunft die Haushalte der Kirchengemeinden gegenseitig mit einem Kreis ehrenamtlich arbeitender Fachleute geprüft werden.

Die Kreissynode – praktisch der „kirchliche Kreistag“ – vertritt die Anliegen von 63 Kirchengemeinden im Bereich zwischen Ruhland, Hoyerswerda, Weißwasser, Niesky und Görlitz und umfasst somit das Gebiet der bis 2003 bestehenden „Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz“.

Das ursprünglich eigenständig bestehende Kirchengebiet gründete mit der großen nördlichen Nachbarkirche mit dem 1. Januar 2004 die „Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz“ und bildet – über verschiedene Struktur-Stufen seit dem 1. Januar 2014 einen gemeinsamen Kirchenkreis.