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CDU-Urgestein ist tot

Hoyerswerda.. Die CDU-FDP-Stadträte erfuhren es sofort am Sonntagnachmittag: Ihr Parteifreund Werner Klinnert war an Herzversagen gestorben. Der 68-jährige Diplomchemiker hinterlässt seine Frau und vier erwachsene Kinder aus erster Ehe.


„Wir sind sehr traurig, dass Werner Klinnert mit seinem Wissen, seiner Einsatzfreude, seinem Humor nicht mehr unter uns weilt und wir so unvermittelt von ihm Abschied nehmen müssen“ , schreibt Fraktionsvorsitzender Frank Hirche an die Medien. Hirche verliert einen guten Freund, „bei dem ich erst im Februar Geburtstag gefeiert habe“ .
Werner Klinnert ist ein Urgestein der Hoyerswerdaer Christdemokraten, war schon vor der Wende Mitglied in der CDU. Nach 1990 wurde er öffentlichkeitswirksam politisch aktiv. Er baute das Dezernat Umwelt in der Hoyerswerdaer Stadtverwaltung auf. Gleichzeitig vertrat er Hoyerswerdaer Interessen ab 1990 als Direktkandidat im sächsischen Landtag und brachte zwei Legislaturperioden lang seinen umwelt- und energiepolitischen Fachverstand ein. Bis zuletzt arbeitete er im Stadtrat Hoyerswerda.
„Ein umgänglicher, netter Mensch“ , weiß auch Fraktionskollege Martin Schmidt. Er kennt den Verstorbenen noch aus Bergbauzeiten in Schwarze Pumpe. Chemiker Klinnert war später Laborleiter in Welzow und überredete Schmidt kurz nach der Wende, in Hoyerswerda kulturpolitisch aktiv zu werden. (SvD)