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Caren Lay

FOTO: Hummel
Beruf: Diplom-Soziologin, Mitglied des Bundestages

Partei: Die Linke

Geburtsjahr: 1972

Wohnort: Bautzen

Was die Lausitz am dringendsten braucht: Eine sichere und gute Lebensperspektive für alle! Höhere Löhne würden die Abwanderung stoppen, die Kaufkraft und damit die Wirtschaft stärken. Die Rentenangleichung Ost an West ist längst überfällig.

Was die Lausitz überhaupt nicht braucht: Politiker, die vor der Wahl Versprechungen machen, die sie dann nicht halten. Und schon gar nicht brauchen wir Rechtsex tremisten.

Wofür ich mich besonders stark machen will: Für den Ausbau von ÖPNV-Angeboten, für mehr Geld in Jugend- und Sozialarbeit und für die Beschäftigten der Region und den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Politik muss unabhängig sein, Unternehmensspenden gehören verboten. Die Linke hält sich schon daran!

Was ich unbedingt verändern will: Waffenexporte müssen endlich gestoppt werden. Löhne und Renten in Ost und West müssen endlich angeglichen werden. Bundesweit will ich endlich wieder sozialen Wohnungsbau. Und wir brauchen weniger Geld für Rüstung und mehr Geld für Bildung!

Mit oder ohne Kohle - wie sieht die wirtschaftliche Zukunft der Lausitz aus: Früher oder später wird der Kohleausstieg kommen. Deswegen brauchen wir jetzt eine Beschäftigungsgarantie für die aktuell in der Braunkohle Tätigen und wir müssen den Strukturwandel offensiv angehen. Dazu fordern wir einen Lausitzfond von 250 Millionen Euro.

Wie ist Ihre Vision von der Lausitz 2030: 2030 muss niemand mehr abwandern und das Lausitzer Seenland ist ein echter Touristenmagnet. Außerdem fahren in jedem Ort mehrmals täglich Busse, es gibt eine S-Bahn-Verbindung von Dresden nach Hoyerswerda und ins Seenland. 2030 gibt es kleinere Klassen, ausreichend Lehrer und es gibt wieder genug Ärzte in der Region.

Ihre wichtigsten Ziele im Bundestag: Waffenexporte stoppen, ein Lausitzfond für die Region und gleiche Löhne und Renten in Ost und West.