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Bürger sind zur Zukunftswerkstatt in Knappenrode geladen

Knappenrode. Nachdem für die ehemalige Brikettfabrik Knappenrode im vergangenen Jahr eine Standortstärkung beschlossen und der Bund das Projekt aus dem Fördervorhaben "Nationale Projekte des Städtebaus" unterstützen will, soll nun auch das städtebauliche Entwicklungskonzept für den Ortsteil Knappenrode ergänzt und vertieft werden.

Deshalb sind die Bürger am kommenden Sonnabend, 15. Oktober, zu einer Diskussion über die zukünftige Entwicklung Knappenrodes eingeladen. Was soll passieren zwischen August-Bebel-Platz und Energiefabrik?

Wie kann eine Verbindung von Energiefabrik und ehemaliger Werkssiedlung als zusammenhängendes Industrieensemble hergestellt werden?

Das von der Stadt Hoyerswerda beauftragte Institut für Neue Industriekultur (INIK) aus Cottbus will den Diskussionsprozess zu der Veranstaltung am Sonnabend um 9 Uhr in der Schaltzentrale der Energiefabrik in Gang bringen und Einwohner einbinden. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt sollen sowohl "wunde Punkte" der Entwicklungsachse Energiefabrik - Werkssiedlung benannt, als auch Wünsche, Ideen und Visionen geäußert werden. Hierzu sind Alt und Jung aufgefordert, ihre Meinungen in den Prozess einzubringen. Eine Kinderbetreuung vor Ort wird durch Mitarbeiter der Energiefabrik gewährleistet.

Bürgerwerkstatt in Knappenrode: Sonnabend, 15. Oktober, 9 Uhr, Schaltzentrale der Energiefabrik

Zur besseren Planung der Werkstatt bittet das Institut um Teilnahme-Anmeldungen bis zum 12. Oktober per Mail an pinkepank@inik.eu oder telefonisch unter 0355 / 29 09 015.

Im Anschluss an die Bürgerwerkstatt startet in der Energiefabrik ab 13 Uhr das "Herbst.Feuer.Fest", unter anderem mit Sonderführungen und Live-Musik.