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Brummifahrer mit 3,1 Promille auf der A 13 unangemeldet auf Speditionstour

In Erwartung des Brummifahrers: In Nebelschütz wurde ein stark alkoholisierter Fahrer eines Sattelzuges gestoppt.
In Erwartung des Brummifahrers: In Nebelschütz wurde ein stark alkoholisierter Fahrer eines Sattelzuges gestoppt. FOTO: Peter Gercke (dpa-Zentralbild)
Nebelschütz. Der Fahrer eines Sattelzuges ist am späten Donnerstagabend zwischen Berlin und Kamenz volltrunken auf der A 13 unterwegs gewesen. Auf dem Firmensitz in Nebelschütz wurde er von der Polizei gestoppt. Er hatte 3,1 Promille "getankt". rdh

Der Chef einer Nebelschützer Speditionsfirma bat die Polizei um Hilfe, da sein Angestellter mit einem Lkw von Berlin über die A 13 Richtung Kamenz zum Firmensitz unterwegs war, obwohl die Fahrt nicht angewiesen war. Beim Eintreffen des Sattelzuges in Nebelschütz wurde der Fahrer bereits vom Firmenchef und der Polizei erwartet.

Die Vermutung des Chefs, dass sein Mitarbeiter unter Alkoholeinfluss steht, wurde bestätigt. Das Ergebnis eines Atemalkoholtests ergab rund 3,1 Promille. Die Beamten behielten seinen Führerschein ein und veranlassten eine Blutentnahme. Der fassungslose Firmenchef, der von seinem Mitarbeiter zudem noch bedroht wurde, sprach ihm die fristlose Kündigung aus. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen.