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| 13:45 Uhr

Straßenverkehr
Lösung für nervende Bummelschranke in Lauta

Lauta. Sachsen soll neue Pläne für den Bahnübergang Lauta schmieden. Bisherige Überlegungen sehen einen Brückenbau vor. Aber realisiert werden könnte der erst in zehn Jahren. Von Anja Guhlan

Das sächsische Landesamt für Straßen und Verkehr (LaSuV) wird nun die Planungen für den Bahnübergang in der Oststraße in Lauta übernehmen.  Das kündigte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) dieser Tage in einem Brief an Lautas Bürgermeister Frank Lehmann (parteilos) an. Dieser hatte dem Politiker auf dessen Sommertour das Problem der langen Schließzeiten der Schranken geschildert und um die Klärung eines Verantwortlichen, der sich des Problems annimmt, gebeten.

Seit der Umrüstung der Anlage kommt es am Bahnübergang Ost in Laute, wenn die Schranken geschlossen sind, zu erheblichen Wartezeiten. Eine technische Lösung für das Problem gibt es seitens der Deutschen Bahn nicht. So habe die Stadt Lauta  gemeinsam mit allen Beteiligten – darunter der Landkreis Bautzen sowie die Stadt Hoyerswerda – Überlegungen zu einer Lösung angestellt. Diese laufen bisher auf einen Brückenbau hinaus. Eine Unterführung ist wegen des hohen Grundwasserstandes nicht möglich.

  Die Überführung könnte zwischen der Oststraße und Schwarzkollm entstehen und damit die bisherigen Bahnübergänge ersetzen. Doch niemand der Beteiligten wollte und konnte bisher die Planungen übernehmen.  Nun sollen die Beteiligten eine Planungs- und Bauvereinbarung mit dem LaSuV abschließen. Dann würde die Behörde  mit den Vorplanungen, den Trassenuntersuchungen und der Variantenprüfung beginnen können. Allerdings müsse man von einem Realisierungszeitraum von etwa zehn Jahren ausgehen, dämpft Lehmann die Erwartungen. Eine erste Kostenschätzung liegt bei etwa zehn Millionen Euro.