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Brandenburg küsst die Energiefabrik Knappenrode

Knappenrode. "Wo Preußen Sachsen küsst." So lautete das Motto der letzten Brandenburgischen Landesausstellung. red/swr

Ganz in diesem Sinne agiert auch der länderübergreifende Tourismusverein "Lausitzer Seenland". Dieser betreibt unter anderem die Energie-Route ( www.energie-route-lausitz.de ), ein touristisches Marketingnetzwerk mit derzeit elf Originalschauplätzen zur Lausitzer Industriekultur; neun in Brandenburg und zwei in Sachsen.

Auch das Sächsische Industriemuseum "Energiefabrik Knappenrode" ist seit gut einem Monat Mitglied des besagten Netzwerkes. Es soll zukünftig mit überregionalen Akteuren kooperieren, wie zum Beispiel der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und dem Berliner Zentrum Industriekultur (biz). Fachlicher Austausch, gemeinsame Vermarktung, Kräfte bündeln und Lausitzer Identität über Ländergrenzen hinweg stärken, das sind die Ziele und Vorteile eines solchen Verbundes.

Die sächsische Kulturstiftung förderte in diesem Kontext die Entwicklung der Entdeckertouren. Auf diesen können die Gäste individuell die Stationen und deren unmittelbare Region gezielt erradeln. So auch in Knappenrode unter dem Motto: Geschichte der Braunkohle, der Menschen und der Technik.