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| 01:42 Uhr

Blutspenden bringen dem Fanfarenzug Zusatz-Geld

Auch Fanfarenzug-Chefin Melanie Bittner legte sich auf die Pritsche, um gleich doppelt zu spenden: der Medizin und ihrem Verein.
Auch Fanfarenzug-Chefin Melanie Bittner legte sich auf die Pritsche, um gleich doppelt zu spenden: der Medizin und ihrem Verein. FOTO: Gernot Menzel
Hoyerswerda.. Natürlich, sagt Ronny Rehm, könne man darüber streiten, ob es richtig ist, für Blutspenden Geld zu bezahlen. Der private Haema-Blutspendedienst macht das jedenfalls. Er zahlt nicht nur jedem Spender, sondern auch noch eine Art Provision für deren Vermittlung. Gernot Menzel


Ronny Rehm betreibt den privaten Medizin-Dienstleister MediSan und kann den Haema-Leuten Spender schicken. Auf seine Provision verzichtet er aber. "Für jede Blutspende gehen 15 Euro an den Fanfarenzug Hoyerswerda”, erklärt er. Er ist selbst Vereinsmitglied und versucht so, zu helfen: "Der Fanfarenzug braucht jede Unterstützung.” Das schließt die Finanzen natürlich ein, zumindest sagt das Vorstandsmitglied Marina Haensel: "Naja, wir schwimmen nicht unbedingt in Geld.” Dreimal war Haema in den letzten Wochen in Hoyerswerda und recht viele Mitglieder des Fanfarenzuges haben sich bei diesen Terminen schon anzapfen lassen. Natürlich kann das auch jedes Nicht-Mitglied tun, denn eine weitere Blutspende-Aktion wird es in zwei Wochen geben. Am 21. Juli ist der Blutspendedienst zwischen 15.00 Uhr und 19.00 Uhr in der Bildungsstätte für Medizinal- und Sozialberufe in der Löffler-Straße zu finden. Ronny Rehm sagt, damit auch wirklich jede Spende für den Fanfarenzug ankomme, sei es wichtig, sich vorher bei ihm anzumelden. Die Firma MediSan erreicht man telefonisch unter 03571 / 906741. (no)