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| 01:38 Uhr

Blick in die Historie der Wassenburg

Nardt.. Liebhaber der sorbischen Sprache aus Zeißig und Hoyerswerda trafen sich kürzlich in der Wassenburg. Dies ist keine Burg aus alten Zeiten. Nein, sie war im 17. Jahrhundert eine Hirsestampfe und nach dem Bau der Eisenbahnstrecke Hoyerswerda-Neupetershain im 20. Martin Kasper

Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel.
Nach dem Krieg haben Räßlers in ihrer Mühle Korn für die umliegenden Bauern geschrotet und vielleicht auch mal das lebensnotwendige Mehl gemahlen.
Brigitte Räßler, Sorbischlehrerin im Ruhestand, die mit ihrem Sohn Toralf und den Enkelkindern in der Wassenburg lebt, erzählte den Gästen, dass die Wassenburg einst ein beliebter Ausflugsort war und sogar auf der Schwarzen Elster erreicht werden konnte. "Dazu stiegen die feinen betuchten Herrschaften am ehemaligen Schützenhaus in den Kahn und ruderten gemütlich bis zu uns. Von der anderen Seite kamen die Gäste aus Richtung Neupetershain und Welzow mit der Bahn bis Bergen gefahren. Von dort liefen sie zu Fuß bis zur Wassenburg.”
Auf alten Fotos konnten die Anwesenden das herrliche Ausflugsziel bestaunen. Überrascht waren die Liebhaber der sorbischen Sprache über die alten Dokumente und Gegenstände, die sich im Besitz von Brigitte Räßler befinden. Dazu gehörten ein Grundriss der alten Mühle, Weingläser und auch zwei alte Schlüssel von der Mühle. (no)