ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:48 Uhr

Black Raven feiert Silberhochzeit mit dem "Mini Hoywoydreier"

Irischer Folkrock von Marion und Gerd Hannemann. Foto: Demczenko/dcz1
Irischer Folkrock von Marion und Gerd Hannemann. Foto: Demczenko/dcz1 FOTO: Demczenko/dcz1
Hoyerswerda. Hoyerswerda lebt. Der "Mini Hoywoydreier", der am letzten Freitag im "Irish Pub-Black Raven" stattfand, belegte das ausdrücklich. Viele Gäste kamen, um in der kleinen Kneipe Bands zu hören und einen schönen Abend verbringen. Katrin Demczenko/dcz1

Zu Beginn verriet der Wirt Thomas "Ecki" Eckart, warum er ungewöhnlicherweise an diesem Wochentag Bands eingeladen hat. Eckart gehört quasi zum "Inventar" der Kneipe "Black Raven", die 1986 als Einstein-Klub eröffnet wurde. Der 25. Geburtstag des Hauses sei vergangenes Jahr leider nicht gefeiert worden. Dafür wollte Thomas Eckart mit seinen Gästen den Tag begehen, an dem er "vor genau 25 Jahren in das kleine, schmutzige Büro einzog". Der Wirt sagte: "Ich feiere sozusagen Silberhochzeit mit dem Haus". Die Hoyerswerdaer Künstler "Wolle" Wolfgang Bieh, die Kapelle "Obergeil" und die Folkrock-Band "Mary´s Men" gestalteten das Programm dieses Abends.

Das Quartett "Mary's Men", welches nur als Duett, Marion Hannemann (Gesang) und ihr Mann Bernd (Gitarre), auftrat, eröffnete mit irischem Folkrock. Das Volkslied "Molly Mallone", der Titel "Irish Rover" und der "Song for Ireland" erzählten vom Leben und den Wünschen der Menschen auf der grünen Insel. Als dann noch die Line Dancer des 1. Country und Westernclubs Hoyerswerda zur Musik tanzten, machte der "Irish Pub" seinem Namen alle Ehre. Aber auch Bezüge zu Hoyerswerda fehlten nicht. Mit "Hoch auf dem gelben Wagen" erinnerte "Mary's Men" an ihren allerersten Auftritt im "Black Raven" vor etwa einem Jahr. Zum Abschluss ihres Auftrittes spielten die Gruppe das schottische Kinderlied "Mary's Wedding".

Anschließend sorgte die Kapelle "Obergeil" laut und rockig für eine andere Klangfarbe. Die drei Musiker, die erst seit sechs Monaten miteinander proben, hatten mit gecoverten Rocktiteln ihren ersten offiziellen Auftritt. Da aber Stefan Fichert (Gesang und Liedgitarre), Remo Herkner (Bassgitarre) und Olaf Hensel "Palme" (Schlagzeug) schon mit anderen Bands aufgetreten waren, ging die Post sofort ab. Sie sangen "It's my life" von Bon Jovi genauso wie "Summer of 69" von Bryan Adams. Ihr eigener weiblicher Fanblock sorgte vor allem bei "Don't be cool" von Elvis Presley und "Stand by me" von Ben E. King für Stimmung.

Den letzten Teil des Abends bestritt "Wolle" Wolfgang Bieh, den Stefan Fichert "ein wandelndes Musiktalent" nannte. Der Sänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler stellte sich mit amerikanischer Musik von John Denver bis James Taylor und Neil Young vor. Er brachte die Menschen in der gut gefüllten Kneipe zum Tanzen und bei "Morning has broken" von Cat Stevens leuchteten Feuerzeuge.