Wer glaubt, dass die Haushaltsplanung für 2005 schwierig war, der wird sich in den kommenden Jahren wohl davon überzeugen lassen müssen, dass es noch härter kommt. Das sagt zumindest die Finanzprognose des Regierungspräsidiums Dresden voraus, die vor wenigen Tagen auch im Rathaus der Zuse-Stadt einging. Danach reicht nicht einmal das mutige wie schwierige Vorhaben der Stadträte aus, sich von der Kreisfreiheit zu verabschieden, um Hoyerswerda aus der Misere zu befreien. Für die Menschen in der Zuse-Stadt bedeutet die Zukunftsprognose aus Dresden: Der Gürtel muss noch enger geschnallt werden. Steigende Eintrittspreise und Gebühren sowie eine neue Umdrehung an der Steuerschraube stehen vor der Tür.