Diese werden ohne Pflanzenschutzmittel und ohne zusätzlichen Stickstoff angebaut, versichert Reservatsleiter Torsten Roch.

Indes habe eine Laboruntersuchung ergeben, dass die Inhaltsstoffe des daraus gewonnenen Mehls und anschließend gebackenen Brotes besser verdaulich seien als bei den sonst üblichen Hochleistungssorten. Die entsprechenden Zahlen würden den beteiligten Protagonisten zeitnah präsentiert, kündigt Roch an. Dazu zählten unter anderem die Spittwitzer Mühle bei Bautzen, die Himmelsbäckerei in Neukirch (Lausitz) sowie die Bäckerei Gerber in Förstgen.

Ohnehin erfreuten sich die Produkte aus dem alten Getreide einer wachsenden Beliebtheit, wie die Absatzzahlen beweisen. Am Projekt beteiligen sich neben der Mühle und den insgesamt vier Bäckereien auch sechs Landwirtschaftsbetriebe, darunter die Firma Ladusch in Kreba-Neudorf.