Der Lautaer Stadtrat hat den Weg für die Sanierung des Hofes der Lautaer Hans-Coppi-Grundschule frei gemacht. Die Stadträte haben kürzlich den Auftrag für die Arbeiten vergeben. Sie sollen laut Lautas Bauamtsleiter Wolfhardt Persicke am 11. Mai starten und Mitte August 2020 beendet sein.

170 000-Euro-Investition

Das Projekt kostet rund 169 000 Euro, etwa 50 000 Euro weniger als veranschlagt. Deshalb will die Stadtverwaltung die Chance nutzen und weitere Bauarbeiten auf dem Schulgelände beauftragen.

Schule und Eltern fordern bereits seit Jahren die Sanierung des Schulhofes. „Wir haben uns schlimme Dinge in der Schulkonferenz anhören müssen“, so Bürgermeister Frank Lehmann. Die Kritik war heftig.

Dann ein Hoffnungsschimmer: Im Jahr 2019 sollte es losgehen, doch damals sei der Planer aus gesundheitlichen Gründen abgesprungen, so Bauamtsleiter Persicke. Die Verwaltung musste erneut auf die Suche gehen – also verschob sich das Projekt auf 2020.

Pflaster statt Beton

Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Die alte Betonfläche kommt weg, es soll künftig Pflaster verlegt werden. Zudem soll der massive Schuppen abgerissen und an anderer Stelle durch zwei Gerätelager ersetzt werden. Das Ziel: Pünktlich zum neuen Schuljahr ist der neue Hof fertig.

Als Auftragserweiterung geplant ist auch die Trockenlegung eines Teils der Kellerwände. Darauf fragte Stadtrat Mathias Matz (Freie Wähler), wieso nicht zuerst die Kellerwände komplett trockengelegt würden.

Dafür müsse später der neue Schulhof erneut aufgerissen werden. Antwort der Stadtverwaltung: Der Hof hat zunächst Priorität. „Die anderen Sachen können wir nur nach und nach machen. Das Geld ist endlich“, so Bürgermeister Frank Lehmann.