Ein Planer hatte die Sportstätten in Bernsdorf und in den Ortsteilen Wiednitz und Straßgräbchen eingehend unter die Lupe genommen und den tatsächlichen Bedarf ermittelt. "Es geht bei solch einer Sportstättenkonzeption darum, dass die Stadt die bedarfsgerechte Bereitstellung für den Vereins- und Breitensport im Blick hat", erläuterte die Bernsdorfer Hauptamtsleiterin Gabriele Witschaß.

So habe der Gutachter festgestellt, dass in Bernsdorf (Hartplatz und Rasenplatz), Wiednitz (Rasenplatz) und Straßgräbchen (Rasenplatz und Hartplatz) zwar fünf Großspielfelder vorhanden sind, er allerdings nur einen langfristigen Bedarf für zwei sieht.

Die Stadt wird nun trotzdem keine überstürzten einschneidenden Veränderungen vornehmen, so ist es der Wille der Stadträte. Beschlossen wurde, dass die Rasenplätze in Wiednitz und Straßgräbchen, wo es Punktspielbetrieb gibt, als perspektivisch weiterzuentwickelndes Großspielfeld eingestuft werden. Beide Spielfelder auf dem Bernsdorfer Jahnsportplatz werden bei aktuell 70 aktiven Fußballmitgliedern im Kinder- und Jugendbereich bis 2020 für den Trainingsbereich erhalten. Jedoch werden auf diesen beiden Spielfeldern - ebenso wie auf dem Hartplatz in Straßgräbchen - keine Investitionen vorgenommen, sondern nur der Bestand erhalten.

Die vier Sporthallen in Bernsdorf, Wiednitz und Straßgräbchen werden allesamt als weiterhin erforderlich eingestuft. Zwei Kleinspielfelder in Wiednitz sollen aus dem Bestand gehen.

Fest im Plan hat die Stadt den Neubau einer Leichtathletikanlage für den Schulsport. Die alte Anlage "Am Wirschk" ist wegen ihres schlechten Zustandes bereits nicht mehr nutzbar. Pläne für eine neue Schulsportanlage mit Kleinspielfeld liegen vor, Fördermittel sind beantragt.

Im Herbst dieses Jahres will die Verwaltung den Stadträten die Varianten vorlegen, wie die Unterhaltung und der Betrieb aller dieser Sportstätten finanziert werden kann.