Denn in den vergangenen Jahren hatte das Schicksal übel mitgespielt. So seien die zwei Tauben-Paare, die im vergangenen Jahr in der Holzkonstruktion wohnten, sehr wahrscheinlich von einem Greifvogel gerissen worden.

Wenige Jahre zuvor sei Pattoka selbst einmal dazugekommen, als ein Bussard ebenfalls eine Taube in seinen Fängen hielt. "Eigentlich will ich meinen Tauben ein solch trauriges Ende ersparen. Doch andererseits ist ein leer stehendes Häuschen auch nicht schön", sagt die Volkskünstlerin. Darüber hinaus müsse die Wohnstätte saniert werden. So werde langsam aber sicher das Dach undicht.

Insgesamt verfügt das Taubenhaus, das jetzt schon seit 13 Jahren vor der historischen Schrotholzscheune steht, über sechs Wohnungen. In den Anfangsjahren seien alle belegt gewesen.