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Beim Radwegenetz geht es voran

Bergen. Gefahr im Verzug besteht an der Radlerbrücke über die Schwarze Elster in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tores zwischen Bergen und Geierswalde. Die Fahrbahn befindet sich in solch einem schlechten Zustand, dass das Bauwerk von Radfahrern nur noch mit Mühe passiert werden kann. amz1

Jetzt will die Gemeinde Elsterheide Abhilfe schaffen. Die Decke werde zeitnah saniert, kündigt Matthias Müller vom Bauamt der Bergener Gemeindeverwaltung an. Den Auftrag habe die Gleisbau Sabrodt GmbH erhalten. Die Gesamtkosten der Instandsetzung belaufen sich auf gut 35 000 Euro.

Das Brückenbauwerk befinde sich ohnehin in einem miserablen Zustand. Mit der jetzigen Maßnahme solle zumindest die zeitlich begrenzte weitere Nutzung gewährleistet werden, kündigt die Gemeindeverwaltung an. Die Überführung über den Fluss gelte als wichtiges Radlerdrehkreuz. Dort treffen die Verbindungen der Radwege von Partwitz nach Laubusch sowie von Geierswalde in Richtung Hoyerswerda aufeinander.

Lücke wird geschlossen

Und es gibt noch eine gute Nachricht für Radfahrer und Skater im Lausitzer Seenland: Voraussichtlich schon im kommenden Jahr soll die bisherige Radwegelücke zwischen dem Brandenburger Tor und Neuwiese geschlossen werden.

Dort existiert aktuell lediglich ein schmaler, unbefestigter Weg. Im Zuge der Sanierung des dortigen Elsterdeiches werde nun direkt zwischen Fluss und Staatsstraße 234 ein asphaltierter Radweg auf dem Damm gebaut, kündigte der Elsterheider Bürgermeister Dietmar Koark während der Gemeinderatssitzung am Dienstag an.

Freie Fahrt bis zum See

Ebenfalls im Jahr 2017 erfolge die Herstellung des Abschnittes von der Neuwieser bis zur Baseler Elsterbrücke. Und schon im Bau befinde sich das Teilstück zwischen den Elster-Überführungen von Seidewinkel und Neuwiese. So heißt es ab dem kommenden Jahr für alle Radler und Skater: endlich freie Fahrt von Hoyerswerda zum Geierswalder See.