Der Freistaat fordert von der Flugschule in Kamenz und dem Hersteller der Maschine Schadenersatz, teilt die Justizbehörde mit.
Der Pilot, ein Musikprofessor (51) aus Dresden, hatte das Ultraleichtflugzeug im März des Jahres 2002 gemietet und war bei seinem Rundflug tödlich verunglückt. Der Freistaat als Dienstherr des Mannes will für gezahltes Sterbegeld und Witwenrente Schadensersatz in Höhe von 44 000 Euro. Nach Angaben des Gerichts sollen sich während des Fluges die rechte Tragfläche sowie kleinere Teile vom Flugzeug gelöst haben, so dass die Maschine abgestürzt sei. In dem Verfahren soll geklärt werden, weshalb das Gesamtrettungssystem nicht funktionierte oder nicht bedient wurde. (red)