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Baustelle, Flugplatz und auch eine Rennpiste

Sebastian (l) und Torsten Schmoll aus Lauta erwarten Besucher in der Niederlausitzhalle Senftenberg.
Sebastian (l) und Torsten Schmoll aus Lauta erwarten Besucher in der Niederlausitzhalle Senftenberg. FOTO: Katrin Demczenko
Lauta/Senftenberg. Die Senftenberger Niederlausitzhalle verwandelt sich am 11. und 12. Katrin Demczenko

Februar je von 10 bis 18 Uhr wieder gleichzeitig in eine Baustelle, einen Flugplatz und eine Rennpiste. Dafür werden etwa 60 Teilnehmer der 4. Modellflug- und Racecarshow mit ihren selbstgebauten Helikopter-, Flug-, Auto-, Lkw- und Baumaschinenmodellen sorgen, sagte der Veranstaltungsorganisator Torsten Schmoll aus Lauta. Sie kommen aus ganz Sachsen, Brandenburg, Berlin und sogar aus Tschechien in die 90 Meter lange und 15 Meter hohe Mehrzweckhalle, die besonders für den Start von funkferngesteuerten Indoorfliegern und Fesselflugmodellen an ihrer fünf Meter langen Leine geeignet ist.

Die Veranstaltung soll die Aktiven zur Ausübung ihres Hobbys zusammenführen und Besuchern diese Freizeitbeschäftigung nahe bringen, so Schmoll. Der Eintritt pro Tag beträgt für Erwachsene vier Euro, für Kinder zwei Euro und die Familienkarte mit zwei Kindern kostet zehn Euro.

Dieses Jahr gibt es verschiedene Neuerungen, verrät Torsten Schmoll. Das Naturwissenschaftlich-Technische Kinder- und Jugendzentrum Natz Hoyerswerda ist erstmals Partner der Modellflug- und Racecarshow. Es zeigt seine aus DDR-Zeiten stammende Fesselfluganlage, an der geeignete kleinere Flugzeuge starten können, und baut mit Besucherkindern kleine Flugmodelle, die sie gleich ausprobieren dürfen. Die Schüler der von Torsten Schmoll im Natz angeleiteten Arbeitsgemeinschaft starten ihre Fesselflugmodelle, und Piloten verschiedener Aeroklubs zeigen klassische Kunstflugvorführungen mit ferngesteuerten Indoorfliegern. Auch Aktive mit originalgetreu im Maßstab 1:14 bis 1:16 nachgebauten Autos, Lkw und Baumaschinen oder kleinerer rollender Modelle sind Teil der im Zweistundenrhythmus geplanten Shows, sagte Torsten Schmoll.

Sebastian Schmoll als einer der deutschlandweit besten Modellmotorkunstflieger wird auf der Veranstaltung in der Niederlausitzhalle sein Können mit einem ferngesteuerten selbstgebauten Indoorflieger zeigen, den er sogar rückwärts fliegen lässt. Der erst 18-jährige Sohn von Torsten Schmoll startet schon seit 2015 in der Expertenklasse des Deutschen Modellflieger Verbandes. Dieser im Sommer draußen mit speziellen Flugmodellen ausgeflogene Wettbewerb entspricht der Deutschen Meisterschaft in anderen Sportarten, erklärte Sebastian Schmoll, der vergangenes Jahr Achter geworden ist. Nach seiner Teilnahme an drei Weltcups in Deutschland, Österreich und Tschechien hat der Modellflugpilot 2016 den 76. Platz in dieser Wertung erreicht.