Hoffnung
Die Gemeinde hoffe, dass die von ihr geltend gemachten Einwände gegen die aktuelle Planung noch Berücksichtigung finden werden. So wolle man nach wie vor, dass die Wittichenauer Straße im Bereich Neubuchwalde auf einer Brücke über den Kanal geführt wird und nicht, wie vorgesehen, in einer Furt.
„Die Planer argumentieren, dass die Furt ausreichend ist, da der Umfluter ohnehin die meiste Zeit trocken liegt“ , so Bauamtsleiter Wolfgang Tietze. „Diese Auffassung teilen wir jedoch nicht.“ Gegenwärtig, so der Amtsleiter, befinde sich das Verfahren in der Abwägung. „Die Bürger haben von ihrem Recht, Einwände und Bedenken vorzubringen, rege Gebrauch gemacht“ , betonte er. Diese seien fast gleich lautend mit denen der Gemeinde gewesen.
Der zweite Knackpunkt sei die Brücke im Verlauf der Rachlauer Straße. „Wir wollen, dass im Zuge des Brückenbaus an den Radweg gedacht wird, der an dieser Strecke sicher einmal gebaut werden wird“ , so Wolfgang Tietze. Es wäre ärgerlich, wenn sich die Brücke später einmal als Nadelöhr erweisen würde. Auch die Stadt Wittichenau unterstütze diese Forderung, so Tietze.

Gefahr gemindert
Trotz der bestehenden Einwände sei man froh, dass der Umfluter endlich gebaut wird, so Ortsvorsteher Jens Kiesch nick, da damit die ständig vorhandene Hochwassergefahr gemindert werde. (um)