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Basel, Spenden und Blüten

Hannes gibt einen Eindruck von der Dichte der Krokusse auf Omas Wiese.
Hannes gibt einen Eindruck von der Dichte der Krokusse auf Omas Wiese. FOTO: hir1
Einen starken Auftritt hatte jüngst der Numismatische Verein Hoyerswerda in der Schweiz. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er Stammgast auf der Münzmesse World Money Fair in Basel. des red/js hir1

In diesem Jahr zeigten die Vereinsmitglieder Regine und Ernst Udo Radke, Werner Dix, Gudrun Just und Präsident Wilfried Duy nicht nur wunderbare Exponate aus ihren Sammlungen. Sie sagten auch Dank mit kleinen Geschenken. Die gingen an die Macher der Messe, Henning Göhrum und Albert M. Beck, die seit Jahren den Auftritt der Hoyerswerdaer bei einer der bedeutendsten Münzschauen der Welt unterstützen. Bei 16 000 Menschen und 320 Ausstellern war die Messe in diesem Jahr ein Fest der Superlative und eine ideale Plattform für die Numismatiker aus der Lausitz für Hoyerswerda und ihre Region zu werben.

Insgesamt 13 Vereine und Projekte aus der Region Kamenz erhalten aus den Mitteln der PS-Lotterie der Ostsächsischen Sparkasse Dresden eine Finanzspritze in Höhe von insgesamt 26 500 Euro. Darüber hat die Sparkasse informiert. Das Museum der Westlausitz wird bei zwei Umweltpraktika unterstützt, das Sinfonische Orchester Hoyerswerda erhält Hilfe bei der Anschaffung neuer Notensätze und der HVH Kamenz verwendet das Geld der Sparkasse, um die Nachwuchsmannschaft mit neuen Trikots auszustatten. Insgesamt sind bei der aktuellen Ausschüttung des PS-Ertrages der Ostsächsischen Sparkasse Dresden 212 053 Euro zusammengekommen, die nun entsprechend an Projekte und Initiativen weitergegeben werden, teilt die Sparkasse mit.

Auf der Suche nach dem Frühling ist Hannes, der Enkel von Monika Scholz aus Bernsdorf, fündig geworden. An der B97/ Ecke Feldstraße befindet sich eine Krokuswiese, die der Blickfang für jeden Blumenfreund ist. Monika Scholz, Besitzerin dieser Wiese, freut sich jedes Jahr über die Pracht in ihrem Vorgarten. "Vor etwa zehn Jahren habe ich auf dieser Wiese drei Krokuszwiebeln gesteckt. Die Krokusse vermehrten sich von Jahr zu Jahr." Jedes Jahr bekommt ihr Mann bis Mai Mähverbot auf dieser Wiese. Denn werden die Krokusse abgemäht, faulen auch die Zwiebeln. Jetzt hat sie auf ihrer gegenüberliegenden Wiese, die mindestens dreimal so groß ist, einige Krokuszwiebeln gesteckt. Damit möchte sie nicht den Drebacher "Nackten Jungfern" Konkurrenz machen, doch Krokusse in Bernsdorf künden auch vom Frühling.