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| 20:23 Uhr

Baby der Woche
Seit sieben Jahren Favorit: Moritz

Teresa und Nino Walter aus Wittichenau mit ihrem ersten Kind, dem kleinen Moritz.
Teresa und Nino Walter aus Wittichenau mit ihrem ersten Kind, dem kleinen Moritz. FOTO: Arlt Martina
Wittichenau. Die Mutter des kleinen Wittichenauers ist eine „Kecke Schnecke“ und sein Vater möchte, dass er Fußballer wird. Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, davon ließen sich die Eltern überraschen. Von Martina Arlt

Lange hat Baby Moritz auf sich warten lassen, doch nun ist er mit zwölf Tagen Verspätung geboren. Moritz Walter erblickte am 13. Januar um 23.35 Uhr mit einem Gewicht von 3740 Gramm und einer Größe von 54 Zentimetern im Seenland Klinikum Hoyerswerda das Licht der Welt.

Für die jungen Eltern Teresa und Nino Walter aus Wittichenau ist es das erste Kind. Doch das Paar ist sich sicher, es wird irgendwann ein Geschwisterchen folgen.

Die Geburt war auch für Nino Walter ein unvergesslicher und ergreifender Moment. Er quartierte sich auch in einem Familienzimmer im Klinikum mit ein, um seine Teresa zu unterstützen.

„Ich könnte mir schon vorstellen, dass der große Bruder dann auf die kleine Schwester aufpassen würde. Doch erst einmal sehen, ob das alles so wunschgemäß geht“, sagt Teresa Walter. „Ob Junge oder Mädchen, das war für uns nun auch eine Überraschung. Das Geschlecht hatten wir uns nicht sagen lassen.“

Seit acht Jahren ist das Paar zusammen. „Seit sieben Jahren, als wir uns einig waren, dass wir Kinder haben möchten, standen die Namen fest. Moritz war schon immer unser Favorit, kurz und bündig und passt zum Familiennamen Walter“, fügt Teresa Walter hinzu.

Gleich Anfang der Woche lud Nino Walter in Wittichenau zu einer Pullerparty in größerer Runde ein. Nun hat Moritz auch mit Uroma Hertl Uhlig am gleichen Tag Geburtstag. „So wird die Tradition in unserer Familie weitergeführt, dass wir oft in Gruppen feiern. Mein Geburtstag am 3. November habe ich auch mit zwei Nichten gemeinsam. Das sind eben immer Zufälle, die kommen einfach. Das kann man nicht beeinflussen“, sagt Teresa Walter.

Große Freude über die Ankunft von Moritz herrscht ebenfalls bei den Großeltern Adelheid und Winfried Uhlig sowie Simone und Ingo Walter. Fest steht: Künftig wird ein Oma-Opa-Tag in der Woche eingelegt.

Die 28-jährige Verwaltungsfachangestellte aus Wittichenau lernte ihren Nino (29, Standortleiter Logistik) 2007 bei einer Geburtstagsfeier eines Freundes in Sollschwitz kennen. Am 19. September 2015 gaben sie sich in der katholischen Kirche in Wittichenau das Ja-Wort. Dort soll Moritz soll getauft werden.

Nino Walter, der aus Hoy­erswerda stammt, baute mit seiner Frau in Wittichenau ein Haus, das sie 2017 bezogen. Davor waren sie beruflich in Dresden und München unterwegs, bevor sie 2016 bereits gemeinsam in Wittichenau wohnten.

Für ein Jahr geht Teresa Walter in die Babypause. Dann wird Moritz im Katholischen Kinderhaus Jakubetzstift in Wittichenau betreut.

Wie kann es anders sein, wenn man in der Karnevalshochburg wohnt, ist man auch gern in der fünften Jahreszeit unterwegs. Teresa Walter liebt den Fasching und ist bei den „Kecken Schnecken“ zu finden. Auch in diesem Jahr hat sie bereits ein Kostüm im Schrank. Denn ein, zwei Runden möchte sie schon mitgehen. Ihr Ehemann wird dann als Zuschauer mit Klein Moritz am Straßenrand in dem Getümmel stehen. Sie näht auch gern selbst Kostüme oder lässt sich originelle Outfits einfallen. Denn die Konkurrenz ist riesengroß. In ihrem Eigenheim gibt es bereits einen ganzen Faschingsraum, der mit zahlreichen Kostümen bestückt ist. Auch ihre Mutter verfügt über einen großen Fundus für die Zeit des Faschingstrubels in  Wittichenau.

Nino Walter spielte vor Jahren gern Fußball beim SV Zeißig sowie beim SV 1919 Hoyerswerda. Diesem Hobby ist er jedoch seit einiger Zeit nicht mehr nachgegangen. Doch sein geheimer Wunsch wäre schon, dass sich Moritz später auch für den Fußball entscheiden würde.