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| 16:10 Uhr

Hoyerswerda
AWO hält an Idee einer privaten Grundschule fest

Hoyerswerda. Noch fehlt dem Wohlfahrtsverband in Hoyerswerda ein passender Standort. Von Sascha Klein

Hoyerswerda muss vorerst auf eine private AWO-Grundschule warten. Das Projekt, das AWO-Geschäftsführer Torsten Ruban-Zeh Mitte des Jahres angekündigt hatte, kommt derzeit nicht voran. Das Problem ist: Die AWO findet in der Stadt keine geeignete Immobilie – und laut Ruban-Zeh auch wenig Unterstützung seitens der Stadtverwaltung. Es fehle derzeit der Wille zur Kooperation.

Die AWO hat dem Geschäftsführer zufolge mehrere Objekte in Hoyerswerda ins Auge gefasst, unter anderem die einstige Volkshochschule in der Heinrich-Mann-Straße und das Gebäude des einstigen Natz in der Liselotte-Herrmann-Straße. Jedoch gebe die Stadtverwaltung die Gebäude nicht für einen Schulbetrieb her. Trotzdem will die AWO an der Idee festhalten, eine freie Grundschule in der Region zu schaffen und zu etablieren. Ruban-Zeh hält auch bei Grundschülern ein Einzugsgebiet von bis zu 50 Kilometern Umkreis für möglich.

Trotz der momentanen Situation will der Wohlfahrtsverband an seiner Idee festhalten: „Wir bleiben dran und geben nicht auf“, sagt Ruban-Zeh. Als letzte Möglichkeit kann er sich auch vorstellen, die Schule außerhalb Hoyerswerdas zu gründen.