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Autohäuser sind der Renner bei Mädchen

Nancy Hauke.
Nancy Hauke. FOTO: mdr1
Hoyerswerda. Frau Haufke, das Sozialraumteam I organisiert zum dritten Mal den Zukunftstag für Hoyerswerda. Gleichbleibend gut. mdr1

Wie ist die Resonanz?

In diesem Jahr haben wir erstmalig die Schule aus Lauta dabei. Auch neue Firmen konnten wir für die Aktion gewinnen. Wir verzeichnen wie schon im Startjahr 2012 etwa 70 Schüleranmeldungen. Im vergangenen Jahr waren es 20 mehr, allerdings war das für uns schwer zu händeln und auch die Atmosphäre ging etwas verloren.

Wie ist die Bereitschaft der Firmen, Schülern für einen Tag Einblick in ihren Geschäftsalltag zu geben?

Einige Unternehmen antworten auf unsere Anfrage : "ist das keine Frage, natürlich sind wir wieder dabei." Andere meinen, das lohne sich für sie aus verschiedenen Gründen nicht. Die Entscheidungen dafür oder dagegen liegen bei den Firmen. Auch die Absagen sind für uns durchaus nachvollziehbar. Aber ein grundsätzliches Interesse ist auf alle Fälle da.

Was hat sich in den letzten Jahren bewährt?

Bewährt hat sich vor allem der Ablauf. Vormittags sind die Schüler in den Unternehmen. Das abschließende "Meet and Greet", bei uns das gemeinsame Grillen diesmal im Ossi, ist unverzichtbarer Bestandteil. Man muss den Jugendlichen auch den Raum für den Austausch über den Tag und ihre Erfahrungen geben.

Wo gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Ideal wäre es, alle Erst- und Zweitwünsche berücksichtigen zu können. Autohäuser zum Beispiel sind der Renner bei den Mädchen. Dem versuchen wir gerecht zu werden, haben aber in diesem Jahr leider nur einen Platz bekommen. Es ist schwierig, die Wünsche der Schüler mit den Angeboten der Unternehmen in Übereinstimmung zu bringen. In diesen Fällen entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.