Am 29. April werden wieder Jugendliche viele regionale Berufsausbildungsmöglichkeiten kennenlernen. Damit dann alles klappt, stecken jetzt die fünf Mitarbeiter der Schüleragentur zur beruflichen Frühorientierung (SBF) Hoyerswerda in den Vorbereitungen. Unterstützt werden sie durch RAA-Mitarbeiterin Martina Wolf.

Von 135 Schülern der Vorabgangsklassen 8 und 9 der Oberschulen „Am Planetarium“, Bernsdorf und Lauta sowie der Abgangsklasse 9 der Hoyerswerdaer Kopernikus-Schule wurden Traumberufe erfragt, erklärte der SBF-Leiter Pascal Stallerscheck, der am BSZ „Konrad Zuse“ das berufliche Gymnasium besucht. Nach diesen Listen werden Firmen und berufsbildende Schulen gesucht, damit möglichst jeder Schüler praktischen Einblick in seinen Wunschberuf erhält.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Betrieben

Die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda und der Hoy-Woy-Fahrservice bringen die Jugendlichen zu den Betrieben, und die SBF erarbeitet dafür anhand der Fahrziele und den zu befördernden Schülern Fahrtrouten, erläutert Neuntklässler Marc Eddy. Sein Traumberuf ist Fliesenleger, für den sich bisher noch keine Firma gefunden hat, sagt der SBF-Mitarbeiter. Ähnlich sei das beim Maler/Lackierer, Zweiradmechaniker und Ofenbauer, ergänzt Martina Wolf. 14 Firmen machen bis jetzt mit, darunter erstmals die Integrierte Rettungsleitstelle (IRLS) Ostsachsen, die den Notfallsanitäter vorstellt. Interessierte Betriebe können sich unter Telefon 03571 60 17 53 oder per Mail kontakt@sbf-hoyerswerda.de melden.

In den Firmen erfahren die Schüler direkt, welche Ausbildungsvoraussetzungen sie brauchen und können vielleicht ein Praktikum verabreden. Nur konkretes Wissen helfe ihnen, den für sie richtigen Beruf zu wählen, sagt RAA-Mitarbeiterin Martina Wolf.