Dabei war nichts davon zu sehen, dass einige Spielerinnen grippegeschwächt in die Partie gingen. Hut ab! Trotz der nicht zu übersehenden größeren Spielanteile der Gäste sahen die Zuschauer zunächst ein Spiel ohne nennenswerte Torszenen.

Nach der Pause erhöhte 1919 den Druck. Bereits nach drei Minuten hatte der HSV die erste Chance. Nach einer schönen Kombination über Katharina Zippack und Manja Schröter landete der Ball vor den Füßen von Gaby Grubert, welche an der an diesem Tag immer richtig postierten Gästekeeperin scheiterte. Doch der Sturmlauf von 1919 ging weiter, und mit schwindenden Kräften der Gastgeberinnen erspielte sich der HSV in der letzten halben Stunde ein halbes Dutzend an Chancen. Nach einem schönen Solo scheiterte Jennifer Jürß an der Keeperin, und Manja Schröters Nachschuss zog knapp über das Gehäuse (68.). Wenig später tauchte wieder Gaby Grubert vor dem Großdubrauer Tor auf, doch die Kugel wollte nicht in den Kasten.

Im Gegenzug die einzige Torchance für den Gastgeber: Durch einen Platzfehler landete die Kugel zwölf Meter vor dem Tor vor den Füßen von Linda Ackermann, doch die bis dato nicht geprüfte Cornelia Klump reagierte auf Nahdistanz mit einem Riesenreflex. Danach spielte nur noch 1919. Nachdem Jennifer Jürß erneut knapp an der Torfrau scheiterte, versuchte Gaby Grubert den abprallenden Ball per Kopf ins Netz zu befördern, doch Anja Liebmann stand auf der Linie goldrichtig und wehrte diesen Versuch ab. In der zweiten Minute der Nachspielzeit schickte Mandy Zschieschang nochmals Gaby Grubert auf die Reise, die nach schönem Solo nur den Außenpfosten traf.

1919 setze den gegen Stötteritz gesehenen Aufwärtstrend fort, muss nur beim Abschluss kaltschnäuziger sein. Die Defensive dagegen hat scheinbar zu alter Stabilität zurückgewonnen. no

1919: Klump - Schimang, Zschieschang, Krause - K. Zippack, S. Jürß - A. Grubert, G. Grubert, Scholz - Schröter (82. Vorreiter), J. Jürß Die 2. Mannschaft des HSV siegte in der Kreisliga gegen Schwepnitz 6:0