| 08:48 Uhr

Vereine
Hilferuf der Ehrenamtler in Sportvereinen

Bautzen. Auf Wunschzettel-Aktion des Kreissportbundes Bautzen reagieren die Vereine mit einem Hilferuf.

Das Arbeitspensum ist hoch, die Aufgabenvielfalt groß – das hat eine Befragung der Vereine durch den Kreissportbund Bautzen ergeben. „Auch die fehlende Wertschätzung für das freiwillige Engagement durch die Politik und durch Verwaltungen ist ein grundsätzlicher Tenor in den Mitteilungen“, heißt es in der ersten Auswertung seitens des Kreissportbundes. Er hatte seine Mitgliedsvereine aufgefordert, ihm ihre Wünsche, Nöte und Meinungen mitzuteilen. Dazu hatte Bundesinnenminister Thomas de Maziere (CDU) beim Ehrenamtsforum in Kamenz im August ermuntert.

Der Hilferuf der Vereine richte sich nicht nur an die Bundesebene, wie der Kreissportbund weiter über seine „Wunschzettel-Aktion“ informiert. Konkrete Probleme, mögliche Lösungsansätze über die Landes- bis hin zur kommunalen Ebene seien angesprochen worden.

„Auch wenn nur knapp 20 Vereine die Möglichkeit nutzten, so müssen wir als Kreissportbund, vor allem aber die Verantwortlichen auf Politik und Verwaltung diese Signale sehr ernst nehmen, da auch zukünftig freiwilliges Engagement unverzichtbar ist“, so Torsten Pfuhl, Präsident des Kreissportbundes. „Das Ehrenamt muss Spaß machen und darf nicht zu einer dauerhaften Belastung für die engagierten ausufern.

(dh)