Der in Lubowitz bei Ratibor (Oberschlesien) geborene Dichter war nach seinem Studium der Jura zuerst Soldat in den Befreiungskriegen gegen Napoleon und von 1816 - 1844 erfolgreich im Höheren Verwaltungsdienst tätig. Eichendorff war mit den führenden Dichtern der Romantik befreundet. Als Beispiele werden bei der Matinee von Heinrich Heine "Das Fräulein stand am Meere" und von Novalis "Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren…" zu hören sein. Gemälde aus der Romantik und Fotos von Lubowitz illustrieren die Entwicklung und die Atmosphäre der Romantik. Eichendorff gestaltete von früh an seinen eigenen dichterischen Weg. Sein erster Roman erschien 1815. Mit seiner Erzählung "Aus dem Leben eines Taugenichts" (1826) nahm er nicht nur Stimmungen seiner Zeit auf, sondern prägt bis heute unangefochten das Bild der Romantik. Die größte Breitenwirkung erlangten seine Dichtungen, die von den Komponisten seiner Zeit vertont seither wie Volkslieder gesungen werden "In einem kühlen Grunde…" ; "Wem Gott will rechte Gunst erweisen…"). Dazu werden einige der schönsten Gedichte, wie "Sehnsucht", "Zwielicht" und "Mondnacht" zu hören sein. Matinee im Schloss, Sonntag, 19. Januar, um 11.15 Uhr.