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| 02:39 Uhr

Auch in Hoyerswerda weniger Sperlinge gezählt

Haben auf der Kinder- und Jugendfarm der Kälte getrotzt und eine Stunde lang Wintervögel gezählt: Michelle Mickel, Phillip Engel, Katharina Weyer, Dustin Myland, Lydia Krußig, Carola Wachsmann, Vivien Schubert, Christian Weyer, Luise Becker, Polina Khrushch, Josie Michelle Böhme und Maggie Spittler (v.l.) sowie Bernd Latta, stellvertretender Leiter der Kinder- und Jugendfarm.
Haben auf der Kinder- und Jugendfarm der Kälte getrotzt und eine Stunde lang Wintervögel gezählt: Michelle Mickel, Phillip Engel, Katharina Weyer, Dustin Myland, Lydia Krußig, Carola Wachsmann, Vivien Schubert, Christian Weyer, Luise Becker, Polina Khrushch, Josie Michelle Böhme und Maggie Spittler (v.l.) sowie Bernd Latta, stellvertretender Leiter der Kinder- und Jugendfarm. FOTO: Maik Bresan
Hoyerswerda. Als der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland zur "Stunde der Wintervögel" aufgerufen hatte, war zum fünften Mal auch die Kinder- und Jugendfarm des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen (CSB) in Hoyerswerda mit dabei. Bereits im Vorfeld waren Karten mit verschiedenen Vögeln ausgeteilt worden, um die Bestimmung zu erleichtern. red/pos

Ausgerüstet mit Fernglas, den Bestimmungskarten und natürlich heißen Getränken führten die Farmkinder am vergangenen Freitag fleißig Strichlisten.

Die jungen Hobbyornithologen beobachteten unter anderem 14 Feld- und sieben Haussperlinge. Das bedeutet gegenüber 2016 einen Rückgang. Damals wurden in der Kinder- und Jugendfarm noch 22 Feld- und 27 Haussperlinge gezählt. Eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr haben die Hoyerswerdaer bei den Stockenten ausgemacht. Die Zahl stieg von zwei auf zwölf gezählte Vögel. Interessantes erbrachte die Zählung bei den Amseln. 2016 konnte kein einziges Exemplar gesichtet werden, diesmal dafür acht. Die detaillierte Vogelzählung wurde online gemeldet. Die Wintervogelzählung hat den Kindern großen Spaß gemacht, sodass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

An der "Stunde der Wintervögel" haben sich laut Nabu bereits mehr als 82 000 Vogelfreunde und damit deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2016 beteiligt. Die Zahl der je Garten beobachteten Vögel nehme spürbar ab. Betroffen seien besonders Grünfink, Kernbeißer und alle Meisenarten. Die Amsel dagegen scheine bundesweit wieder im Aufwind zu sein. Meldungen sind noch bis zum 16. Januar möglich.