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Anti-Stress-Kur für die Rappenantilopen

Zooleiter Eugéne Bruins (l.) und Hoy-Reha-Geschäftsführer Christian Kühne stehen vor dem Rappenantilopengehege. Im Hintergrund ist die hölzerne Anti-Stress-Station für die Tiere zu sehen. Anlässlich des 20. Firmenjubiläums stiftete die Hoy-Reha dem Zoo das Spielzeug.
Zooleiter Eugéne Bruins (l.) und Hoy-Reha-Geschäftsführer Christian Kühne stehen vor dem Rappenantilopengehege. Im Hintergrund ist die hölzerne Anti-Stress-Station für die Tiere zu sehen. Anlässlich des 20. Firmenjubiläums stiftete die Hoy-Reha dem Zoo das Spielzeug. FOTO: Würz
Hoyerswerda. Seine Verbundenheit mit dem Hoyerswerdaer Zoo und seinen Bewohnern hat nun erneut ein hiesiges Unternehmen zum Ausdruck gebracht. Die Hoy-Reha GmbH hat den gestrigen Deutschen Zootag genutzt, um dem hiesigen Zoo ein Geschenk zu machen: Im Gehege der Rappenantilopen konnte ein als Anti-Stress-Station empfohlenes Spielgerät und bei den Weißhandgibbon-Äffchen eine neue Schaukel in Betrieb genommen werden. Catrin Würz

"Beides sind sehr nützliche Objekte, die sowohl den Tieren gut tun als auch den Besuchern gefallen werden", freute sich Zooleiter Eugéne Bruins.

Die Hoy-Reha GmbH mit derzeit 85 Mitarbeitern feierte in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Bestehen. "Zum Jubiläum wollten wir etwas Besonderes machen. Und wir wollten nicht Geschenke bekommen - sondern andere beschenken und etwas Bleibendes schaffen", erläuterte Geschäftsführer Christian Kühne. Die Belegschaft entschied sich für die Unterstützung des Zoos und eine extra gegründete Projektgruppe arbeitete gemeinsam mit dem Verein der Zoofreunde Hoyerswerda die Ideen aus. Der Kamenzer Kettensägen-Künstler Manuel Wondrack setzte letztlich die Anti-Stress-Station für die Rappenantilopen und die Schaukel für die Gibbonäffchen um. Bei dem Spielzeug für die Rappenantilopen handelt es sich um eine Art Karussell, an dem Holzklötze so befestigt sind, dass die Rappenatilopen ihre Hörner daran abstoßen und mit den Holzklötzen spielen können. "Das befriedigt den Bewegungsdrang der Tiere und fördert ihre Aktivität", bestätigt der Zooleiter. Im Hoyerswerdaer Zoo leben derzeit zwei Rappenantilopen-Damen - die achtjährige Malindi, die in Hoyerswerda geboren wurde, und ein erst vor ein paar Monaten aus Kopenhagen nach Hoyerswerda gekommenes Jungtier, das noch keinen Namen hat.

Hoy-Reha-Verwaltungsleiter Christian Kühne räumte ein, dass das Geschenk für den Zoo zugleich auch ein Geschenk an die Mitarbeiterfamilien sei. "Vor Kurzem wurde unser 63. Hoy-Reha-Mitarbeiterkind geboren. Und so spendet unsere Initiative hier im Zoo natürlich auch den Familien unserer Mitarbeiter Freude", ist er sich sicher.