Die Schulsanierung am Laubuscher Markt geht voran. Jetzt haben die Lautaer Stadträte eine neue Kostenplanung von der Stadtverwaltung vorgelegt bekommen. Sie fasst die bisher entstandenen und die voraussichtlich entstehenden Kosten bis Sommer 2021 zusammen. Das Ergebnis: „Die Prognose geht von Gesamtkosten in Höhe von 9,77 Millionen Euro aus“, sagt Lautas Bauamtsleiter Wolfhardt Persicke auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Das bedeutet: Die Zehn-Millionen-Schmerzgrenze ist fast erreicht.

Persicke glaubt trotz stetig steigender Preise daran, dass die Zehn-Millionen-Hürde nicht gerissen wird. Die Stadtverwaltung hat bereits einen gewissen Mehrbetrag bei den noch zu vergebenden 16 Losen einberechnet. Gestartet war die Lautaer Stadtverwaltung mit einer Kostenberechnung in Höhe von 8,4 Millionen Euro. Doch durch die gute Auftragslage am Bau sind die Kosten nach und nach gestiegen.

Lautas Stadtrat vergibt erste Aufträge Laubusch: Umbau der Schule beginnt

Laubusch

Lautas Stadtrat hat drei weitere Arbeiten für Schul-Baustelle vergeben

Während des Stadtrates am Montag, 20. April, haben die Stadträte mehrheitlich drei weitere Arbeiten auf der Schul-Baustelle vergeben. Gesamtvolumen: etwa 465 000 Euro. Dabei geht es unter anderem um die Reinigung der Natursteintreppen außen und innen, den Neubau des Balkons und Fassadenarbeiten.

Durch die Coronapandemie war es erst kürzlich zu Verzögerungen beim Umbau der Schule gekommen. Bauamtsleiter Persicke schätzt diese jedoch als nicht so schwerwiegend ein. Der Bauablauf insgesamt sei nicht gefährdet. Kleinere Umplanungen seien nötig. Ziel bleibe weiterhin, dass das Schulhaus zum Schuljahr 2021/22 für Kinder aus der Stadt Lauta und der Gemeinde Elsterheide nutzbar ist. Die Grundschule am Laubuscher Bad schließt im Sommer 2021.