Doch kräftig gebuddelt wird auf dem Terrain aus anderem Grund.
Bei den Bohrungen für die Grundwasser-Sanierung waren die Experten auf gut hundert Jahre alten Bauschutt gestoßen, erklärt Harry Habel, der Geschäftsführer der Bernsdorfer Wohnungsbaugesellschaft. Das städtische Unternehmen ist bekanntlich der Flächeneigentümer. In einer Mächtigkeit von einen halben bis zu einem Meter ist der Schutt im hinteren Bereich der Wanne II gefunden worden. Nachdem er - als nicht förderfähig zu entsorgende Altlast - zunächst weiter im Erdreich schlummern musste, konnten nun Zuschüsse von Vater Staat für die Entsorgung aufgetrieben werden. Und deshalb türmen sich die Berge nun auf dem Gelände. Gefahren für die Umwelt gehen von diesem Bauschutt nicht aus, betont Harry Habel. Mit dem akquirierten Geld können zwei Drittel des Schutts abgefahren werden. Der Rest muss (vorerst) im hinteren Versicherungsfeld lie gen bleiben, erklärt er.
Im zentralen Feld der neuen Stadtmitte ist „der Untergrund“ absolut rein. „Der Investor des Einkaufsmarktes und der vorgesehenen Geschäftsbebauung ist nicht betroffen“ , versichert Habel. Lediglich das Terrain, auf dem perspektivisch ein Teich vorgesehen ist und weitere Projekte umgesetzt werden könnten, muss beräumt werden, damit potenzielle Bauherren später keine böse Überraschung erleben. „In den nächsten zwei Wochen sind die Schuttberge verschwunden“ , verspricht der Geschäftsführer der Bernsdorfer Wohnungsbaugesellschaft.