Diese Platzierung widerspiegelt jedoch bei weitem nicht die hervorragende spielerische Leistung im Verlaufe des Turniers.
Im Auftaktspiel gewannen die Blau-Weißen gegen den OSC Hoechst (LV Hessen) relativ klar mit 2:0 (25:16, 25:20). Im zweiten Spiel unterlagen die Hoyerswerdaer trotz einer herausragenden Mannschaftsleistung knapp gegen die Hamburger Vertreter 22:25 und 23:25. In der dritten Partie erkämpften sich die Volleyballfreunde ein Remis gegen den USC Magdeburg. Gegen den Sechsten des Jahres 2005 lagen die Hoyerswerdaer dabei nach kleinen Punkten mit 45:36 sogar vorn. Kapitän H. Siegemund musste wegen einer Verletzung ausscheiden.
Zum Abschluss der Vorrundenspiele lieferten die Zuse-Städter gegen den späteren Drittplatzierten VSC 98 Grevenbroich das nach ihrer Meinung beste Spiel seit Jahren ab - und mussten dennoch eine Niederlage einstecken. Alle eingesetzten Spieler wuchsen über sich hinaus und führten unter großem Beifall der Ehefrauen, Kinder und Enkel im ersten Satz bereits mit 9:2. Doch einige Fehler führten dazu, dass Grevenbroich den Satz schließlich noch mit 25:20 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz musste Hauptangreifer H. J. Jesche wegen Kreislaufbeschwerden pausieren, sodass M. Arlt (71), der älteste Spieler der Blau-Weißen, aushelfen musste. Durch gute Angriffsleistungen von Buchwald, Mietke, H. Nasdala und einem in der Abwehr brillierenden Neffe erarbeiteten sich die Sachsen einen 17:12-Vorsprung. Doch wieder kamen die Grevenbroicher zurück. Mit 23:21 siegten sie aufgrund der Zeitklausel.
Am zweiten Spieltag mussten die VF-BW gegen Motor Schwerin, den Vizemeister des Jahres 2005, antreten. Hoyerswerda wurde am frühen Morgen mit einer klaren 0:2-Niederlage kalt erwischt. Auch gegen den SV Warnemünde, dem Vierten im vergangenen Jahr, zeigten die Lausitzer eine tadellose kämpferische Leistung, mussten sich den clever spielenden Norddeutschen jedoch schließlich mit 21:25 und 24:26 geschlagen geben. Den spannenden Spielverlauf verfolgten auch andere Mannschaften und es gab viel Beifall für Hoyerswerda. Schließlich stand für die Volleyballfreunde der sechste von sieben Vorrundenplätzen zu Buche.
Beim Spiel um die Plätze elf und zwölf überzeugten die VF-BW und besiegten Düsseldorf deutlich mit 25:16 und 26:16. Das Turnier gewonnen hat der zweite sächsische Vertreter vom SV Reudnitz. Gegen Rotation Berlin siegten die Rand-Leipziger 2:1. (wimi)
VF-BW mit: Neffe, Jesche, Siegemund, Arlt, Mietke, Bernd Nasdala, Horst Nasdala und Buchwald.