Was ist zukünftig zur Pflege des Areals geplant?“ , legte Ortsvorsteher Manfred Seifert zur Ortschaftsratssitzung am Montag den Finger in die Wunde. Der Hoyerswerdaer Umweltamtsleiter Jens Frühauf, der Gast der Beratung war, bestätigte den Bröthenern zunächst, dass ein einmaliges Mähen der rekultivierten Fläche im städtischen Haushalt eingeplant ist. „Weil der Haushalt aber noch nicht genehmigt ist, konnte das auch noch nicht passieren.“
Auf der Rekultivierungsfläche ist noch für dieses Jahr ein Grundwassermonitoring geplant, so Jens Frühauf. Der Amtsleiter schlug vor, im Ort möglicherweise Schaf-Halter dazu zu bewegen, auf der Fläche „biologische Rasenmäher“ laufen zu lassen.
Das stieß bei den Ortschaftsräten aber auf geteilte Meinungen. Daher forderte Ortsvorsteher Manfred Seifert die Räte auf, sich über die Sommerpause Gedanken zu machen, welchen Zweck die rekultivierte Deponie künftig erfüllen sollte. Eine kleine Parkanlage mit Wegen und Bänken würde regelmäßige Pflege erfordern. „Und wir haben ja die Erfahrung schon gemacht: Das ist hier nicht zu schaffen“ , sagte er. Auf neun Hektar sind in dem Hoyerswerdaer Ortsteil Grünpflegearbeiten nötig - dafür stehen derzeit nur zwei Mitarbeiter bedingt zur Verfügung. Als Alternative zur Parkanlage wurde der Vorschlag ausgesprochen, die Fläche an den Wald zurückzugeben und naturbelassen bewachsen zu lassen. (cw)