In der vergangenen Saison erzielte er insgesamt 33 Treffer, 22 bei den F-Junioren und elf Tore, als er aushilfsweise bei den E-Junioren eingesetzt war. Erst kürzlich holte er mit seiner Mannschaft in Wittichenau den Stadtpokalsieg.
Opa Horst Kieschnick ist dabei ein ständiger Beobachter am Spielfeldrand - und mächtig stolz auf seinen Enkel, der übrigens eine bemerkenswerte Vorgeschichte aufzuweisen hat. Anlässlich des Sportfestes des FSV Knappensee im Jahre 1997 wurde damals der kleine Felix Kieschnick von emsigen Frauen des Ortes mit einer Spielerkleidung des FSV Knappensee ausgestattet. Und zur Vervollständigung hatte der inzwischen verstorbene Schuhmachermeister Willi Ueberle Fußballtöppen handgenäht angefertigt.
Als Felix im Juli 1997 als Ehren- und jüngstes Mitglied in den FSV Knappensee Groß Särchen aufgenommen wurde, ahnte niemand, dass aus ihm wirklich einmal ein guter Fußballer werden wird. Obwohl er in dieser Beziehung erblich durchaus vorbelastet ist, gibt es doch in Groß Särchen mit den Heidrichs und Kieschnicks zwei fußball-verrückte Familien. Und aus beiden Familien gehen seit Jahrzehnten aktive Fußballer hervor. (wm)