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Als "Marktgebühr" wird ein leckerer Kuchen verlangt

Kindersachen-Flohmarkt im Förderzentrum "Dr. Friedrich Wolf": Lehrerin Heike Peter bekam sogar durch ihre Kinder Moritz und die sechsjährige Louise Unterstützung. Sie boten auf dem Flohmarkt einige ihrer eigenen Spielsachen an.
Kindersachen-Flohmarkt im Förderzentrum "Dr. Friedrich Wolf": Lehrerin Heike Peter bekam sogar durch ihre Kinder Moritz und die sechsjährige Louise Unterstützung. Sie boten auf dem Flohmarkt einige ihrer eigenen Spielsachen an. FOTO: Ulrike Herzger/uhz1
Hoyerswerda. Bekleidung, Spielzeug und vieles mehr rund um Baby und Kleinkind hat am gestrigen Sonntag ein Flohmarkt im Hoyerswerdaer Sonderpädagogischen Förderzentrum "Dr. Friedrich Wolf" angeboten. uhz1

Nach dem Vorbild eines hier schon früher stattfindenden ähnlichen Marktes, der einst durch Hebammen organisiert wurde, griffen Eltern und Lehrer des Förderzentrums sowie dessen Fördervereins diese Idee vor zwei Jahren auf.

Jeweils im Frühjahr und im Herbst findet nun diese Gebrauchtbörse für Kindersachen statt. Trotz des stürmischen Wetters kamen fast diesmal fast 200 Besucher zum Shoppen im Trockenen. Dabei wurden die meisten besucher an einem oder mehreren der rund 30 Stände auch fündig. Drei Stunden lang hatte der Sonntags-Flohmarkt geöffnet.

"Unter dem Strich bringt dies auch uns als Förderzentrum einen positiven effekt", sagt Schul-Elternsprecherin Annett Jakob, die auch Hauptorganisatorin des Marktes ist. "Der heutige Erlös soll mit in die Finanzierung des Kostüms für unser Schul-Maskottchens - eine Gans - fließen", ergänzt sie.

Der Erlös für die Schule ergibt sich aus dem Eintritt von einem Euro sowie aus dem Verkauf von Kuchen. Den Kuchen bringen die Aussteller sozusagen als "Standgebühr" mit zum Flohmarkt, erklärte die Organisatorin Annett Jakob. Sie war sehr zufrieden, wie gut sich dieser Flohmarkt schon herumgesprochen hat.