Die Gastgeber setzten dabei von Beginn an die taktische Marschroute des Trainers um. Der Gast aus Bad Muskau wurde ständig beschäftigt, so dass sich dessen spielstarke Akteure um den Ex-Bundesligaprofi Kobylanski nicht entfalten konnten. Nach zwei guten Gelegenheiten für Schiffel war es Stober, der in der 45. Minute nach einem Freistoß zur verdienten Führung für den engagiert auftretenden Platzbesitzer einnetzen konnte.
Auch nach dem Pausentee blieben die Adler-Kicker ihrer Linie treu. Fast jedes Kopfballduell konnte gewonnen werden - ein Ausdruck des kämpferischen Einsatzes an diesem Tag.
Als Muskau in den letzten 20 Minuten die eigenen Angriffsbemühungen verstärkte, hätten die Gastgeber das Spiel deutlich für sich entscheiden können. Doch drei gute Kontermöglichkeiten wurden nicht bis zu einem zählbaren Abschluss gebracht - vielleicht das einzige Manko an diesem Tag. „Die gesamte Mannschaft hat sich ein großes Lob verdient“ , zeigte sich Trainer Schmuck jedenfalls zufrieden.
1919 spielte mit: Thiele, Hentschel, Schenk, Lempe, Rönsch T. (ab 65. A. Rönsch), Schmuck, Biela, Marchl, Stober (Gerken), Wukasch, Schiffel (ab 80. Tuschmo)