ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:26 Uhr

Neue Ausstattung für den Rettungsdienst
Acht neue Fahrzeuge an die Rettungswachen übergeben

Neue Fahrzeuge hat Birgit Weber (2.v.l.), Beigeordnete des Landrates, jetzt in Hoyerswerda an die Leistungserbringer für den Rettungsdienst übergeben. Auch auf dem Foto: Toni Vetter (ASG), Tino Eichelberger (DRK), Jörg Schuhmann (Malteser) - v.l.
Neue Fahrzeuge hat Birgit Weber (2.v.l.), Beigeordnete des Landrates, jetzt in Hoyerswerda an die Leistungserbringer für den Rettungsdienst übergeben. Auch auf dem Foto: Toni Vetter (ASG), Tino Eichelberger (DRK), Jörg Schuhmann (Malteser) - v.l. FOTO: Landkreis Bautzen
Hoyerswerda. Technische Aufrüstung bei den Rettern im Landkreis Bautzen: Insgesamt acht neue Einsatzfahrzeuge für die Rettungswachen sind am Freitag in Hoyerswerda an die Leistungserbringer übergeben worden. Dabei handelt es sich um ein Notarzteinsatzfahrzeug (für Kamenz), einen Rettungswagen (für Bautzen) sowie sechs Krankentransportwagen (jeweils zwei Fahrzeuge für Kamenz und Hoyerswerda und einen für Königswartha und Bischofswerda).

Der Landkreis investiert damit rund 960 000 Euro in die neue Technik und übergibt diese zugleich an die Leistungserbringer, den DRK Kreisverband Bautzen, die ASG Ambulanz Leipzig und an den Malteser Hilfsdienst. Die Kosten werden vollständig durch die Krankenkassen refinanziert. Die Übergabe der Fahrzeuge hatte die Beigeordnete des Landrates, Birgit Weber, in Hoyerswerda vollzogen. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf wachsende Anforderungen an die Retter. Allein bis zum 30. September wurden im Landkreis Bautzen schon über 63 000 Einsätze absolviert. Man rechne im Landkreis bis zum Jahresende mit mehr als 80 000 Einsätzen.

Ein einzelner Rettungswagen (RTW), in diesem Falle als sogenannter Kofferaufbau, kostet allein schon 200 000 Euro. Er bietet wesentlich mehr Platz für die Patientenbetreuung. In jeder der 17 Rettungswachen des Landkreises wird mindestens ein RTW-Koffer vorgehalten. Diese Fahrzeuge dienen auch für Verlegungen von den Krankenhäusern des Landkreises in Spezialkliniken und verfügen über eine umfangreichere Ausstattung.

Ein Notarzteinsatzfahrzeug kostet in der Anschaffung etwa 120 000 Euro und die günstigste Technik ist mit der Fahrtrage und 14 000 Euro bewertet.

Die in den Fahrzeugen installierten EKG-Geräte können Notfall-EKGs an die kardiologischen Abteilungen übertragen, dort Auswertungen vom Facharzt (Kardiologen) und somit schnellere fachgerechte Zuführung in eine spezielle Klinik veranlassen.

Gerade die Notärztliche Sicherstellung ist eine wichtige Säule in dieser verantwortungsvollen Aufgabe, teilt das Landratsamt Bautzen mit. Der Landkreis möchte alle Notärzte ermutigen sich dieser Aufgabe zu stellen um die Dienste an den fünf Notarztstandorten im Landkreis stabil abzusichern.

(cw)