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Bauvorhaben
Abschnittsweise wird Kita in Burghammer saniert

Vor allem das Dach der Kindertagesstätte „Waldhäuschen“ im Spreetaler Ortsteil Burghammer sieht mitgenommen aus. Dieses soll im Jahr  2018 saniert werden.
Vor allem das Dach der Kindertagesstätte „Waldhäuschen“ im Spreetaler Ortsteil Burghammer sieht mitgenommen aus. Dieses soll im Jahr 2018 saniert werden. FOTO: Anja Guhlan
Spreetal. Kita „Waldhäuschen“ soll nun in vier Bauabschnitten bis 2020 saniert werden. Erster Bauabschnitt wird mit 118 000 Euro gefördert und soll in 2018 erfolgen. Von Anja Guhlan

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einer Änderung für die Sanierung und den Umbau der Kindertagesstätte „Waldhäuschen“ in Burghammer zugestimmt. So soll nun von 2018 bis 2020 das Kita-Gebäude in vier Bauabschnitten saniert werden.

Zunächst ging die Gemeindeverwaltung bei der Sanierung vorwiegend von einer Erneuerung des Daches aus. Inzwischen sollen aber auch andere Bereiche einer Sanierung zugeführt werden.

In 2018 soll demnach im ersten Bauabschnitt das Dach komplett erneuert, diverse Durchbrüche für Gruppenräume gemacht und die Terrasse erweitert werden. Weitere Arbeiten wie die energetische Sanierung und das Erneuern der Sanitärräume sollen dann in 2019 folgen. Für 2020 ist dann die Sanierung des Innenbereichs mit Elektroverlegung und die Gestaltung der Außenanlagen und Parkplätze vorgesehen.

Bereits im Jahr 2016 hat sich die Gemeinde Spreetal dazu entschlossen, die Kindertagesstätte in Burghammer über das sogenannte Investitionskraftstärkungsgesetz von Bund und Land fördern zu lassen.

Das Programm, das vom Bund sowie aus dem Sächsischen Investitionsfond „Brücken in die Zukunft“ mit finanziert wird, sieht neben anderen förderfähigen Projekten ausdrücklich die Sanierung von Kindertageseinrichtungen vor. Der Gemeinde steht demnach eine Förderung von rund 118 000 Euro für den ersten Bauabschnitt zu. Im Finanzierungsansatz im Jahr 2016 ging die Gemeinde zunächst von einer Gesamtinvestition in Höhe von  rund 188 000 Euro und einer  Nettofinanzierung aus – bei der die Gemeinde sowohl die Eigenmittel als auch die Mehrwertsteuer selbst finanzieren muss.

Nach Überprüfung der Rechtsaufsicht stellte sich heraus, dass der Ansatz der Bruttofinanzierung greift, das heißt die Gemeinde hat die Eigenmittel zu stemmen, die Mehrwertsteuer ist jedoch Teil der Gesamtförderung. Somit reduziert sich die Gesamtinvestitionssumme auf rund 158 000 Euro mit einem Eigenanteil von rund 16 000 Euro.

„Für die nachfolgenden Bauabschnitte werden wir versuchen andere Fördertöpfe zu finden“, erläutert Spreetals Kämmerin Swantje Schneider-Trunsch auf RUNDSCHAU-Nachfrage.

Der erste Bauabschnitt soll noch in diesem Jahre 2018 erfolgen und abgeschlossen werden. Vor Baubeginn jedes einzelnen Bauabschnittes werden die Pläne, was genau ausgeführt werden soll, den Räten nochmals vorgestellt und durch den Gemeinderat dann zur Durchführung freigegeben, heißt es in dem Beschluss.