Neues Leben für Konrad Zuses einstiges Wohnhaus: Wenn die Post sich am 30. Juni aus dem Räumen in der Hoyerswerdaer Friedrichsstraße zurückzieht, beginnt die Umgestaltung. "Am 1. Juli ist Baubeginn", bestätigt Marcus Meixner. Der Allgemeinmediziner, der gemeinsam mit seinem Vater seit Jahren eine Praxis am Grünewaldring betreibt, zieht spätestens zum April 2013 mit dieser Praxis in die neuen Räume. Bis dahin soll ein Großteil des Umbaus beendet sein. Seine Frau Katja, die ihre Kinderarztpraxis im früheren Magnet-Kaufhaus an der Südseite des Hoyerswerdaer Marktplatzes hat, wird spätestens zum 1. Juli 2013 in die Alte Post umziehen, so Marcus Meixner weiter. Die Investitionskosten beziffert der Hoyerswerdaer, der mit seiner Familie im Winter 2013 in das Haus einziehen möchte, auf etwa 700 000 Euro.

Die Erinnerung an Konrad Zuse, der mit seinen Eltern in den 1920er-Jahren in diesem Gebäude gelebt und in der Stadt Abitur gemacht hat, wird erhalten. Die Schalterhalle soll Meixner zufolge in dieser Form bestehen bleiben und mittelfristig restauriert werden. Seine Idee: Hoyerswerdaer Schulen könnten dort abwechselnd Ausstellungen zum Thema Zuse zeigen.