Elf dieser Erzählungen erschienen kürzlich unter dem Titel "Grüße aus Shangri-La". Sie werden an dem Abend zu hören sein und dazu erst jüngst entstandene neue Texte. Die Künstlerin gastierte bereits mehrfach im Hoyerswerdaer Kunstvereins, mit der von ihr geschaffenen Reimann-Reflexion "Die Unvollendete", zur Buchpremiere "Was ich auf dem Herzen habe" am 75. Geburtstag Brigitte Reimanns und erntete viel Bewunderung in der Sprechrolle der "Franziska" bei der Uraufführung der Oper "Linkerhand" im vergangenen Jahr in der Lausitzhalle und in Görlitz. Sie arbeitete am Berliner Ensemble, an den Theatern Schwerin, Bielefeld, in der Frauenkirche Dresden und gastierte mit verschiedenen Ensembles in nahezu allen europäischen Ländern. "Shangri-La - das mystische Land, das in den verbotenen Bergen Tibets liegen soll. Gute Menschen treffen hier auf reiche, zufriedene, friedliche Bewohner, das perfekte Land von unglaublicher Schönheit. Doch nur wenige schaffen es, dorthin zu gelangen", erzählt die Schauspielerin mit unvergesslich warmer Stimme und überzeugender Gestaltungskraft der Sprache. Da wird von "Erinnerung im märkischen Wald" zu hören sein, vom "Garten Eden", "vom Land der drei Meere", davon, dass "jedes Dorf sein Geheimnis hat" und von "Shangri-La". Es geht um heute und hier, Geschichten von Sehnsucht, Liebe, von Verrat und Zuneigung, von Hoffnung und Erfüllung,von Überraschendem und Unglaublichem. Gewidmet allen Träumern, setzte die Autorin ihrem Buch voran, ermutigt zu Freude, Gemeinsamkeit und Herzenswärme, schenkt Nachdenken. "Die Geschichten von Ines Burdow", schrieb eine große deutsche Zeitung, "verdienen eine uneingeschränkte Empfehlung an die Freunde des guten Wortes". Es wird herzlich eingeladen, einer Frau zu begegnen, die Hoyerswerda und seine Bürger liebt. Martin Schmidt