Darin bemängelt Skora - in Vertretung von OB Horst-Dieter Brähmig - die „sehr subjektive, einseitige, depressive, ohnmächtige, perspektivlose und Zukunftsängste auslösende Herangehensweise“ des 30-Minuten Streifens von Regisseurin Henrike Sandner.
Dieses Bild, so Skora, resultiere zum einen aus der „Wahl der filmischen Gestaltungsmittel“ : So würden etwa Großaufnahmen stürzender Betonteile gezeigt oder Windgeräusche unterlegt, „die sofort das Bild aufgegebener Goldgräbersiedlungen assoziieren“ . Auf der anderen Seite würden die Anstrengungen der Bürger sowie mögliche wirtschaftliche Perspektiven gänzlich weggelassen.
Alles in allem, heißt es in dem Schreiben weiter, sei der Film „kontraproduktiv zu allen unseren Anstrengungen, den Einwohnern unserer Stadt jetzt und auch künftig eine lebens- und liebenswerte Stadt zu bieten“ . Vielleicht könne der MDR das heutige Hoyerswerda ja demnächst einmal aus einer anderen Sicht darstellen, heißt es zum Abschluss. (tra)