Darauf weist jetzt das Hoyerswerdaer Einwohner- und Straßenverkehrsamt hin. Besonders vor dem Hintergrund der Einführung der Hartz IV-Gesetze mit Beginn des neuen Jahres spiele die Wohnberechtigungsbescheinigung als Voraussetzung zur Versorgung mit angemessenen Wohnraum durch die Hoyerswerdaer Wohnungsgesellschaft eine tragende Rolle.
Der Berechtigungsschein wird auch nur für eine vom Gesetzgeber als angemessen definierte Wohnfläche erteilt. So stehen einem Ein-Personen-Haushalt 45 Quadratmeter zu, zwei Personen dürfen 60 Quadratmeter beanspruchen. Für vier Personen sind 90 Quadratmeter vorgesehen.
Einkommensschwache Haushalte erhalten auf Grundlage der Bescheinigung in Hoyerswerda aus dem Bestand der Wohnungsgesellschaft eine Unterkunft, deren monatliche Nettokaltmiete den Grundbetrag von 4,35 Euro je Quadratmeter nicht übersteigt. Dieser Betrag bildet auch die Grundlage für die Ermittlung der Unterkunftskosten beim Arbeitslosengeld II. (red)