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28 Stunden im Laufschritt für den guten Zweck

Läufer beginnen die Schlussetappe am Scheibesee-Aussichtspunkt.
Läufer beginnen die Schlussetappe am Scheibesee-Aussichtspunkt. FOTO: dcz1
Hoyerswerda/Wittichenau. 28,5 Stunden, 38 Läufer, 228 Kilometer: Zum ersten Mal kamen am vergangenen Wochenende die Laufgruppenmitglieder aus Hoyerswerda und Wittichenau zusammen, um den "Lausitzer Seenland Ultra" auszutragen – ein hochintensiver Spendenlauf für den guten Zweck. Mit dabei waren auch die HoyWoy-Elsterflitzer. Katrin Demczenko / dcz1

28,5 Stunden, 38 Läufer, 228 Kilometer: Zum ersten Mal kamen am vergangenen Wochenende die Laufgruppenmitglieder aus Hoyerswerda und Wittichenau zusammen, um den "Lausitzer Seenland Ultra" auszutragen - ein hochintensiver Spendenlauf für den guten Zweck. Mit dabei waren auch die HoyWoy-Elsterflitzer. Die Laufgruppe der Lausitzer Werkstätten absolvierte die 228-Kilometer-Strecke jenseits der Marathondistanz. Als Hauptorganisator des "Lausitzer Seenland Ultra" und Leiter der Elsterflitzer-Laufgruppe hatte Siegfried Buttler den Hut für den Spendenlauf zugunsten des Fördervereins der Behinderteneinrichtung auf. "Etwa 4000 Euro Spenden sind für das Sommerfest und die Weihnachtsfeier der Werkstätten zusammengekommen", verkündet Buttler.

2013 entstand die Idee und in den letzten zwei Jahren wurde sie vorbereitet, so der Werkstätten-Mitarbeiter. Die gut ausgesuchte Strecke führte über viele Radwege, kleine Landstraßen und durch den Wald, wie Martin Rattke, ein Kollege aus den Werkstätten, ergänzt. Zehn Kilometer ist er mitgelaufen und hat die Veranstaltung außerdem für einige Stunden mit der Kamera dokumentiert.

Bei gutem Wetter absolvierten die Sportler die sechs bis 16 Kilometer langen Etappen. Jeder lief davon so viele wie möglich. Der "Elsterflitzer" Andreas Herwig brachte es erstmals in seiner Freizeitsportkarriere auf 108 Kilometer während einer Veranstaltung. "Ich habe nicht damit gerechnet, so viel zu schaffen", sagt er erfreut. Ein besonderes Lauferlebnis: die Nachtetappe vom Lausitzring bis zur F 60. Nur mit der Stirnlampe ging es streckenweise durch waldiges Gebiet. Eine Wiederholung des "Lausitzer Seenland Ultra" ist nicht ausgeschlossen. "Vielleicht in zwei Jahren wieder", so Buttler.

Zum Thema:
"Lausitzer Seenland Ultra" ist ein 228 Kilometer langer Rundkurs mit Start am Hof der Lausitzer Werkstätten Seidewinkel über Orte wie die Krabatmühle Schwarzkollm, den Lausitzring, die Abraumförderbrücke F 60 in Lichterfeld und die Energiefabrik Knappenrode.