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Hoyerswerda
2,9 Millionen Euro für Leader-Förderung

Hoyerswerda. Die nächste Förderrunde für das Leader-Förderprogramm im Lausitzer Seenland hat begonnen. Die Möglichkeiten für lokale Akteure sind vielfältig. Von Sascha Klein

Zum 1. Dezember startet das Projektmanagement der Leader-Region Lausitzer Seenland einen weiteren Projektaufruf. Bürger, Unternehmen, Vereine und Kommunen können bis zum 28. Februar 2018 ihre Projekte einreichen und sich für eine Förderung bewerben, teilt Projektleiterin Sophia Kockot mit. Die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von privaten oder kommunalen Vorhaben seien vielfältig: Unter anderem können neben Maßnahmen zur Bestandssicherung, Erweiterung oder Neuansiedlung von Unternehmen auch die Entwicklung von Angeboten im Freizeit- und Tourismusbereich gefördert werden, heißt es.

Zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität können Projekte im Bereich der Daseinsvorsorge, zur Wohnraumschaffung, der Aufwertung der Verkehrsinfrastruktur oder Maßnahmen zur Pflege des kulturellen Erbes in den Orten der Leader-Region beitragen, so Sophia Kockot weiter.

Für diesen Stichtag stehen für die Projektförderung insgesamt 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich können Projekte der Fischereiwirtschaft mit 325.000 Euro gefördert werden.

Die Auswahl, welche Projekte mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln für eine Förderung vorgeschlagen werden, trifft die Lokale Aktionsgruppe (LAG). Die Mitgliederversammlung der LAG zur Projektauswahl findet am 19. März kommenden Jahres statt.

Zur Leader-Region Lausitzer Seenland gehören die Städte und Gemeinden Boxberg, Elsterheide, Groß Düben, Hoyerswerda, Lauta, Lohsa, Kreba-Neudorf, Rietschen, Schleife, Spreetal und Trebendorf. Bis zum Jahr 2020 stehen der Region für die Projektförderung etwa 9,3 Millionen Euro zur Verfügung. Im Ergebnis der vergangenen fünf Aufrufe konnten von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) bereits 66 Projekte für eine Förderung mit öffentlichen Mitteln vorgeschlagen werden, so Kockot. Diese Projekte werden bei ihrer Umsetzung mit rund 3,4 Millionen Euro gefördert.

Im Internet gibt es eine spezielle Seite, auf der Fragen und auch Förderkonditionen beantwortet werden: www.ile-lausitzerseenland.de